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Studium Generale

Seit 1985 lädt die Hochschule Pforzheim Studierende, Professoren, Mitarbeiter und interessierte Gäste aus der Stadt und der Region zu einem anspruchsvollen STUDIUM GENERALE-Programm ein. Die Referenten sind renommierte Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker, Künstler und Menschen, die Außergewöhnliches geleistet haben. Hunderte von interessierten Zuhörern nutzen immer wieder die Chance zur Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Themenfeldern, um ihren Horizont zu erweitern, Neues, Anregendes, manchmal auch Irritierendes zu erfahren und interessante Persönlichkeiten aus der Nähe zu erleben.
Sie alle sind herzlich eingeladen zum STUDIUM GENERALE an Ihrer Hochschule!

Wenn Sie regelmäßig Informationen zu unserem STUDIUM GENERALE-Programm bekommen möchten,  senden Sie bitte eine Mail an michael.karalus(at)hs-pforzheim(dot)de um den Newsletter zu erhalten. 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Walter-Witzenmann-Hörsaal (Audimax) in der Tiefenbronner Straße 65.

Nora Stampfl

Nora Stampfl, F/21 Büro für Zukunftsfragen, Berlin

Arbeit und Spiel - Die Ludifizierung der Arbeitswelt

Spiele sind weit mehr als bloße Spielerei. Denn für den Menschen als homo ludens ist Spiel Motor für Veränderung und Entwicklung, für Umwälzung und Innovation. Auch wenn das Spiel keinen über das Spiel selbst hinausgehenden Zweck verfolgt, so erzeugt es doch immer darüber hinausgehende Effekte: Spiele haben die Kraft zu motivieren und zu fesseln, sie erschaffen ein befriedigendes, effektives Arbeitsumfeld und bringen Menschen zusammen.

Frau Stampfl zeigt in ihrem Vortrag, wie sich die distinkten Bereiche Arbeit und Spiel annähern. Sind Spielprinzipien auf die Arbeitssphäre übertragbar und wie kann dies Organisationen zugutekommen? Wo liegen dabei die Grenzen der Instrumentalisierung des Spiels? Wie verändert sich Arbeit, wenn Spiel ins Spiel kommt?

Nora S. Stampfl ist Gründerin von f/21 Büro für Zukunftsfragen und verfügt über langjährige Berufserfahrung in der Unternehmensberatung. Als Organisations-beraterin und Publizistin ist sie dem gesellschaftlichen Wandel auf der Spur und verfasste Bücher und zahlreiche Artikel zu diversen Zukunftsthemen. Den Themen Arbeit und Spiel widmete sie sich in „Homo Laborans Digitalis“ (Die Graue Edition, 2018) bzw. „Die verspielte Gesellschaft“ (Heise, 2012).

Prof. Dr. Mario Schmidt

Prof. Dr. Mario Schmidt, Direktor des Instituts für Industrial Ecology an der Hochschule Pforzheim

Gehen uns die Rohstoffe aus?

Ressourceneffizienz und nachhaltige Industriegesellschaft

Eine Veranstaltung im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg

Deutschland ist ein rohstoffarmes Land und trotzdem hochindustrialisiert und exportorientiert. High-Tech-Produkte brauchen immer exotischere Stoffe wie Tantal, Indium, Dysprosium oder Neodym. China beherrscht inzwischen den Rohstoffmarkt und beutet seine Ressourcen ohne Rücksicht auf die Umwelt aus. Vor allem aber geht seit dem berühmten Bericht des Club of Rome die Angst um, der Menschheit könnten die Rohstoffe ausgehen. Die Hochpreisphase für Metalle von vor 10 Jahren heizte diese Diskussion an. Was ist dran an diesen Befürchtungen? Warum ist Recycling und „Circular Economy“ wichtig? 

Prof. Dr. Mario Schmidt leitet das Institut für Industrial Ecology (INEC) an der Hochschule Pforzheim, ist Mitglied im baden-württembergischen Nachhaltigkeitsbeirat und in zahlreichen nationalen und internationalen Fachgremien. Er forscht seit Jahren zum Thema Ressourceneffizienz. Er kennt die Situation in den Betrieben Baden-Württembergs genauso gut wie in den Bergwerken ferner Länder, und er berät die Politik auf Bundes- und Landesebene. 

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