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Neue ISO-Norm zur Ressourceneffizienz geplant

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ISO-Workshops zur Materialflusskostenrechnung für KMU beim DIN in Berlin mit Prof. Schmidt von der Hochschule Pforzheim (3. v.r.)

Die Internationale Standardisierungsorganisation ISO arbeitet an einem neuen Standard, der den schonenden Umgang mit Ressourcen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) betrifft. Ein Gremium mit internationalen Experten traf sich nun beim Deutschen Institut für Normung (DIN) in Berlin, erstellte einen Arbeitsentwurf der geplanten Norm und diskutierte ihn in einem Workshop. Mit dabei war Professor Mario Schmidt vom Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim.


Die geplante ISO-Norm soll kleinen Unternehmen helfen, Einsparpotenziale im Bereich des Material- und Energieeinsatzes zu entdecken. Entscheidend sind dabei die Kosten, die in Materialverlusten stecken. Viele Unternehmen kennen oft nicht den tatsächlichen Wert, der in ihren Müllcontainern steckt. Die Vermeidung von Reststoffen, Verschnitt, Ausschuss oder fehlerhaften Produkten ist deshalb sowohl ökonomisch als auch ökologisch geboten. Bereits 2011 wurde der umfassendere ISO-Standard 14051 zur sogenannten Materialflusskostenrechnung verabschiedet. Die Norm 14051 soll nun auch kleineren Unternehmen Hilfestellungen geben.
In Baden-Württemberg wird die Materialflusskostenrechnung durch die Bereitstellung von kostenloser Software und entsprechende Schulungen für Mitarbeiter von Unternehmen mit Standort in Baden-Württemberg gefördert. Ansprechpartner ist die Landesagentur Umwelttechnik BW (www.pure-bw.de).

Kontakt: Prof. Dr. Mario Schmidt, mario.schmidt(at)hs-pforzheim(dot)de