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Studies & PhD

Study programs

In addition to our research and consulting activities in the area of industrial ecology, we seek to pass on our interdisciplinary specialized knowledge to the university’s students.

To this end, appropriate training concepts and didactic methods for lectures have been developed. Further, in the summer semester of 2006, we successfully developed a simulation game for teaching energy and material flow management.

The Institute for Industrial Ecology supports mainly the in 2011 newly established bachelor program Resource Efficiency Management. The economic study is expanded to the fields of industrial ecology such as resources, environment and production technology. Also in summer semester 2015 newly added master's program Life Cycle & Sustainability was initiated by the INEC.

For focused and committed students, we offer the opportunity to participate in interesting projects and to support our team as a graduate assistant or through work on a thesis. If you are interested in becoming a member of our team, contact us!

Contact: heike.herbst(at)hs-pforzheim.de

Kurzinfos zu den Studiengängen

Effizienz kann man lernen!

Zum Erreichen produktions- und produktbezogener Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit brauchen Industrie und Beratungsunternehmen Fachleute mit ökologischem und technischem Methodenwissen.

Gefragt sind aber auch Führungskräfte, die die Sprache beider Seiten verstehen und sprechen und wichtige Entscheidungen vorbereiten und treffen können. Der Studiengang Ressourceneffizienz-Management (REM) ist eine Art »Technische BWL«, angereichert mit Nachhaltigkeitsthemen. Er kombiniert die klassische BWL-Ausbildung mit ökologischen und technischen Fragen. Damit können Sie im Bereich Umwelt und Produktion die wichtige Funktion des Vermittlers an der Schnittstelle zwischen Management und Produktion übernehmen.

 

 

Nachhaltigkeit messen und umsetzen!

 

In der Nachhaltigkeitsbewertung von Produkten und Prozessen spielt das sog. Life-Cycle-Thinking eine zentrale Rolle. Dabei sollen alle Auswirkungen innerhalb und außerhalb der produkterzeugenden Unternehmen berücksichtigt werden, unabhängig davon in welchem »Lebensabschnitt« eines Produktes und  in welchem Land sie auftreten. Beleuchtet werden dabei z.B. Fragen wie: Welche Auswirkungen hat das Elektroauto auf die Umwelt? Was bedeutet die Nutzung von Biokraftstoff für die Artenvielfalt in den Tropen? Wie können wir Produkte erfolgreich entwickeln, produzieren und vermarkten, ohne dass dafür Umwelt- oder Gesundheitsschäden anderswo in der Welt in Kauf genommen werden müssen?  Welche globalen Konsequenzen haben Megatrends wie Industrie 4.0 oder der 3D-Druck von Produkten? Wie groß ist der Nutzen und wo liegen die Grenzen einer Kreislaufwirtschaft? Alle wichtigen ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekte fließen damit in die Nachhaltigkeitsbewertung ein und ermöglichen eine umfassende Produkt- und Prozessbetrachtung.

Genau hier setzt der Master Life Cycle & Sustainability an. Mit dem Denken in Lebenszyklen von Produkten werden die ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit konkretisiert. So können beispielsweise die sozialen und ökologischen Probleme, die bereits bei der Rohstoffgewinnung und auch bei der Entsorgung auftreten, berücksichtigt werden.

Der akkreditierte Studiengang ist interdisziplinär aufgebaut und hat eine Dauer von 3 Semestern; der Abschluss ist Master of Science.

Kooperatives Promotionskolleg ENRES

Die Hochschule Pforzheim und die Hochschule für Technik Stuttgart führen gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das

KOOPERATIVE PROMOTIONSKOLLEG ENERGIESYSTEME UND RESSOURCENEFFIZIENZ – ENRES

durch. Dabei steht die integrierte Betrachtung von Energiesystemen und der Ressourceneffizienz – sowohl in technischer wie in sozio-ökonomischer Hinsicht – im Mittelpunkt. Beteiligt sind Prof. Dr. Armin Grunwald vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (KIT), Prof. Dr. Wolf Fichtner vom Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (KIT), Prof. Dr. Ursula Eicker vom Zentrum für angewandte Forschung nachhaltige Energietechnik (HfT S), Prof. Dr. Mario Schmidt und Prof. Dr. Ingela Tietze beide vom Institut für Industrial Ecology (HS PF).
An den vier Forschungsinstituten der beteiligten Hochschulen stehen für drei Jahre insgesamt 12 Promotionsstipendien aus Mitteln der Landesgraduiertenstiftung und des Ministeriums für Wissen-schaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur Verfügung. Das Kolleg hat die Aufgabe, die Betreuung von innovativen Forschungsthemen und deren eigenständige Bearbeitung sicherzustellen und im Team einen fachlichen und transdisziplinären Austausch zu fördern. Dazu werden auch gemeinsame, die Promotion begleitende Veranstaltungen angeboten.
Die Promotion erfolgt an Fakultäten des KIT. Es gelten die Bestimmungen der jeweiligen Promotionsordnungen sowie die Satzung des KIT zur Landesgraduiertenförderung. Die Vorauswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Kolleg erfolgt durch eine gemeinsame Auswahlkommission der beteiligten Institute. Bewerberinnen und Bewerber müssen u.a. einen guten oder sehr guten Masterabschluss (oder vergleichbaren Abschluss) der entsprechenden Fachrichtung, geeignete Vorkenntnissen und hohe Motivation vorweisen. Das kooperative Promotionskolleg steht insbesondere (aber nicht nur) Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften offen.

Von den vier Instituten werden u.a. folgende Themenbereiche betreut:

  • Durchdringung des Energiesystems mit PV-Batteriespeicher-Systemen und deren Auswirkungen auf den (zentralen) Strommarkt
  • (Lokale) Energieautarkie: (Modellgestützte) Analyse der Anreize und Auswirkungen aus be-triebswirtschaftlicher sowie gesamtwirtschaftlicher Sicht
  • Analyse der Auswirkung steigender Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern im Europäischen Strommarkt auf Übertragungsnetze unter Berücksichtigung des Flow-based Market Coupling Ansatzes

Kontaktadresse: Prof. Dr. Wolf Fichtner (wolf.fichtner(at)kit(dot)edu)

  • Energie- und Ressourceneffizienz von Quartiersentwicklungskonzepten
  • Zukunftsfähige und ressourceneffiziente lokale Energiesysteme
  • Entscheidungsunterstützung für kommunale Energiewende-Szenarien

Weitere mögliche Themen an der HFT Stuttgart: Rolle von Speichern und Power-to-X-Systemen in zukünftigen Energiesystemen (Energie- und Ressourceneffizienz), dezentrale Integration erneuerbarer Energien in Wärme- und Kältenetze

Kontaktadresse: Prof. Dr. Ursula Eicker (ursula.eicker(at)hft-stuttgart(dot)de)

  • Energetischer Vergleich bei der Bereitstellung von Primär- und Sekundärrohstoffen
  • Konzepte zur Bewertung der Knappheit von natürlichen Ressourcen
  • Dissipation von potentiellen Sekundärrohstoffen in der end-of-Life-Phase von Produkten

Weitere mögliche Themen an der HS Pforzheim: Verknüpfung der betrieblichen Ressourceneffizienz mit Methoden des Life Cycle Assessment

Kontaktadresse: Prof. Dr. Mario Schmidt (mario.schmidt(at)hs-pforzheim(dot)de)

Kontaktadresse: Prof. Dr. Ingela Tietze (ingela.tietze(at)hs-pforzheim(dot)de)