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Ultraeffizienz – was ist denn das?

(c) Fotolia

Mit Beginn des neuen Jahres hat die Hochschule Pforzheim die Zusage zu einem neuen Forschungsprojekt bekommen. Das Institut für Industrial Ecology INEC arbeitet zu dem Thema Ultraeffizienzfabrik in einem millionenschweren Projektverbund, zusammen mit Fraunhofer-Instituten, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem Clausthaler Institut CUTEC. Das Projekt wird vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Ultra-Effizienz? Mit diesem Kunstwort wird als Vision eine optimal gestaltete Fabrik beschrieben, die eine ressourcenschonende Produktion ohne Emissionen im urbanen Umfeld« anstrebt, von der keine Umweltbelastungen ausgehen und in der die eingesetzten Ressourcen verlustfrei verarbeitet werden. Dadurch kann die Ultraeffizienzfabrik auch in urbanen Räumen produzieren, ohne negative Einflüsse auf deren Umgebung auszuüben. Eine solche Form der Produktion wird in der Zukunft durch die weltweite Verstädterung an Bedeutung gewinnen.

Das INEC wird sich in dem Verbund speziell mit der ökologischen Relevanz der Digitalisierung befassen, wie Projektleiter Professor Mario Schmidt erläutert: „Der Einsatz von Informations? und Kommunikationstechnologie (IKT) bietet viele Möglichkeiten, effizient mit Ressourcen und Energie umzugehen. Zum Beispiel können erforderliche Daten über Herkunft, Recyclingfähigkeit oder Inhaltstoffe von Produkten bereitgestellt werden. Gleichzeitig belastet der Einsatz von IKT aber auch die Umwelt. Er macht weltweit so viel CO2-Emissionen aus, wie ganz Deutschland freisetzt.“

Die Projektlaufzeit geht bis Ende 2020. Die Gesamtkoordination liegt beim Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart.