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Welche Vision treibt uns an? Was ist unser Leitbild und wie realisieren wir in Zukunft unsere Ziele für unsere Studierenden, unsere Partner in Wirtschaft und Gesellschaft? Welches Selbstverständnis leben wir? Auf diesen Seiten finden Sie Antworten auf diese Fragen und alle wichitigen Informationen zur neuen Strategie der Hochschule Pforzheim sowie zur Plakataktion "Perspektivenwechsel" auf dem Campus.

Professor Thomas Gerlach (Projektleiter Strategie), Professor Michael Throm (Dekan der Fakultät für Gestaltung), Professor Dr. Ulrich Jautz (Rektor) und Professorin Dr. Andrea Wechsler (Prorektorin) stehen gemeinsam für die neue Strategie der Hochschule.

Mit welchem Profil kann die Hochschule im Wettbewerb um die besten Köpfe und Ressourcen national und international bestehen? Mit welchen Lehrkonzepten kann die Hochschule ihre Studierenden bestmöglich auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten? Mit welchen Forschungsprofilen bestimmen die Professoren und Wissenschaftler der Hochschule die Zukunft mit? Mit derartigen Fragen hat sich die Hochschule Pforzheim kritisch auseinandergesetzt und in einem hochschulweiten Strategieprozess Antworten gefunden. Unter dem Leitsatz „Führend durch Perspektivenwechsel“ setzt sie neue Impulse, um das eigene Potential für die Herausforderungen der Zukunft noch besser nutzen zu können.

„Wir sind eine lebendige und vielfältige Institution mit drei starken Fakultäten – mit einer gemeinsamen Strategie wollen wir unsere Kräfte in Ausrichtung auf die Studierenden bündeln“, erklärt Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim. „Angehörige aller Bereiche haben sich auf einen gemeinsamen Weg gemacht und die Strategie in den vergangenen zwei Jahren mit ihren Kompetenzen und Ideen nach vorne gebracht. Von den Erfolgen profitieren unsere Studierenden, unsere Mitarbeiter und unsere Partner in Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Das Ergebnis dieses hochschulweiten Prozesses ist bemerkenswert. Neue Ziele sind definiert, Maßnahmen wurden im Sinne der Strategie auf den Weg gebracht, Fördermittel eingeworben und damit neue Angebote möglich gemacht. „Mit ‚Führend durch Perspektivenwechsel‘ haben wir eine klare Vision formuliert und authentische Antworten sowie neue Formate für alle Phasen des Studiums gefunden. Es ist ein beschleunigter Verbesserungsprozess entstanden“, erklärt Thomas Gerlach, Professor der Fakultät für Gestaltung und Leiter der Steuerungsgruppe zur Strategie. „Unsere Aufgabe ist es nun, diesen frischen Wind in die gesamte Hochschule zu bringen und zu einer gelebten Kultur zu machen. Die neue Strategie setzt Impulse in die bereits vorhandenen Stärken.“

Nach außen hin sichtbar wird die neue Strategie der Hochschule Pforzheim im neuen Corporate Design: Innerhalb der Hochschule wurde ein neues Bildzeichen und in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Agentur magma eine neue Markenwelt der Hochschule Pforzheim – der HS PF – entwickelt. „Das neue Außenbild dokumentiert die Veränderungen der vergangenen zwei Jahre und trägt diese in die Köpfe“, erklärt Professor Michael Throm, Dekan der Fakultät für Gestaltung und verantwortlich für das neue Corporate Design der Hochschule. „Das neue Außenbild visualisiert die Veränderungen – von der Statik zur Dynamik, von der Parallelität zur Interaktion.“ Es schafft damit eine einheitliche Basis für eine erfolgreiche Kommunikation der Hochschule und ihrer Fakultäten. Der neue visuelle Auftritt der Hochschule Pforzheim ist ein Zusammenspiel von Logo, Farbe, Typografie, Bild und Layout.

Mit ihrer fachlichen Konstellation ist die Hochschule Pforzheim einzigartig in der deutschen Bildungslandschaft. Im Zusammenspiel gestalterischer, technischer, betriebswirtschaftlicher und juristischer Disziplinen kann der gesamte Lebenszyklus eines Produkts abgebildet werden. Dabei nutzt die Hochschule ihr breites Spektrum, das vom Design über die Konstruktion, die Vermarktung bis hin zur rechtlichen Beratung und dem Recycling reicht. Die Hochschule fördert zudem ethisches Handeln und Denken und ist national sowie international vernetzt. „In dieser Vielfalt und der einzigartigen Kombination der Expertisen erkennen wir unsere Stärke, die wir noch besser nutzen und ausbauen wollen“, so Ulrich Jautz. Dieses besondere Profil der Hochschule Pforzheim mündet in interdisziplinärer Lehre. Die Studierenden werden so bestmöglich auf die Aufgaben der vernetzten Berufswelt vorbereitet, die zunehmend an Schnittstellen verschiedener Disziplinen zu lösen sind.

Rektor Professor Dr. Ulrich Jautz vor den Fahnen im neuen Corporate Design der Hochschule Pforzheim.

Im Laufe des Prozesses sind verschiedene Formate im Sinne der Strategie für alle Phasen des Studiums auf den Weg gebracht worden. So wie das neue Vorstudium KATAPULT, ein einsemestriges interdisziplinäres Angebot für künftige Studierende, oder auch HOTSPOT. Unter dem ideellen Dach des „House of Transdisciplinary Studies“ (HOTSPOT) bündelt die Hochschule die Kompetenzen der drei Fakultäten und integriert die Erfahrung externer Partner in die Lehre. Das Ziel des „Institute for Human Engineering & Empathic Design Pforzheim“ (HEED) besteht darin, das unternehmerische Denken der Studierenden zu stärken und sie als innovative Persönlichkeiten zu fördern. In den Startlöchern steht außerdem das „GründerWERK – Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“. Es ist zentrale Anlaufstelle und Netzwerk für gründungsinteressierte Studierende, Lehrende und Beschäftigte. Durch HEED und das GründerWerk wird die Gründerkultur in Pforzheim gestärkt, die verschiedenen Aktivitäten hierzu gebündelt und aufeinander abgestimmt. Ganz im Sinne der Strategie der Hochschule nimmt das neue Weiterbildungsprogramm „Innovationsmanagement“ den Gedanken des lebenslangen Lernens auf und bietet berufsbegleitende Weiterbildung an.

Dass Pforzheim bei Qualität in Lehre und Forschung zur Spitzengruppe der europäischen Hochschulen gehört, bescheinigen aktuelle internationale Rankings. So bezeichnet „U-Multirank“ der Europäischen Kommission die Hochschule Pforzheim als „Juwel“; im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung befindet sich Pforzheim wiederholt auf einem Spitzenplatz; Die Business School sowie die Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens sind 2017 von AACSB International außerdem erfolgreich reakkreditiert worden.

„Mit der neuen Strategie und dem Leitsatz ‚Führend durch Perspektivenwechsel‘ haben wir ein starkes Ausbildungs-, Arbeits- und Forschungsumfeld für unsere Studierenden und unsere Mitarbeiter, aber auch für unsere Partner in Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen. Wir werden aber weiter an uns arbeiten, um uns für die Herausforderungen der Zukunft bestmöglich aufzustellen“, erklärt Ulrich Jautz abschließend.

Hochschule Pforzheim – Führend durch Perspektivenwechsel
Weitere Informationen zum Perspektivenwechsel, zur Vision, zur Mission, zum Portrait sowie zum Selbstverständnis und Lehrkonzept der Hochschule Pforzheim finden Sie unter: www.hs-pforzheim.de/perspektivenwechsel

Vorstudium KATAPULT – Perspektiven vor dem Studium
KATAPULT ist ein kostenfreies einsemestriges interdisziplinäres Angebot für künftige Studierende, die sich ihrer Studienentscheidung noch nicht ganz sicher sind und besser vorbereitet ins Studium starten möchten. Das interdisziplinäre Programm umfasst spezielle Kompetenztrainings, Mathekurse sowie gestalterische Vorbereitungskurse und ermöglicht die Teilnahme am regulären Studienbetrieb. Einige der belegten Kurse können für ein anschließendes Studium angerechnet werden. Das Vorstudium besteht aus fachübergreifende Kursen, die allen Teilnehmenden offen stehen, sowie Angeboten aus der Fakultät für Technik und der Fakultät für Gestaltung.

„House of Transdisciplinary Studies“ (HOTSPOT) – Perspektivenwechsel im Studium
Im „House of Transdisciplinary Studies“ (HOTSPOT) als ideelles Dach bündelt die Hochschule Pforzheim das Wissen und die Kompetenzen der drei Fakultäten und integriert die Erfahrung externer Partner in die Lehre. Menschen unterschiedlicher Fachrichtungen und Hintergründe arbeiten gemeinsam an realitätsbezogenen Projekten, die als HOTSPOT-Lehrveranstaltungen fester Bestandteil des Studiums werden. Außerdem soll der Austausch zwischen Forschenden aus unterschiedlichen Fachrichtungen ermöglicht werden. Perspektivencluster und Kompetenzzentren fördern gemeinsames Arbeiten und gegenseitige Inspiration.

„Institute for Human Engineering & Empathic Design“ (HEED) – Perspektiven für Forschung und Gründerkultur
Das Ziel des „Institute for Human Engineering & Empathic Design“ (HEED) besteht darin, die Gründerkultur und das unternehmerische Denken der Pforzheimer Studierenden zu stärken und ihnen die Entwicklung zu innovativen Persönlichkeiten zu ermöglichen. Die Besonderheit von HEED ist die besondere Sichtweise auf den menschlichen Innovationsprozess, der als empathisches Zusammenspiel kreativer Menschen verstanden wird, sowie die Fokussierung auf verantwortungsbewusstes Entrepreneurship. Der Mensch steht dabei im Zentrum des Innovationsprozesses. HEED umfasst sowohl Lehre als auch Forschung. In interdisziplinären Projektseminaren werden Themen von verschiedenen Seiten und Fachrichtungen bearbeitet, um am Ende das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

„GründerWerk – Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“ – Perspektiven auf Unternehmer- und Gründertum
Das „GründerWerk – Zentrum für Unternehmensgründung der Hochschule Pforzheim“ ist die zentrale Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende, Lehrende und Beschäftigte. Es bietet über Lehrformate, Veranstaltungen, Beratungskonzepte und Kooperationen die Möglichkeit, sich mit Unternehmer- und Gründertum auseinanderzusetzen. Dort werden Grundlagen erfolgreicher Gründung vermittelt, Persönlichkeiten zusammengebracht, die sich gegenseitig unterstützen, Teams bilden und gemeinsam eine Idee umsetzen. Ein besonderes Merkmal ist das futureLAB, in dem der Aufbau innovativer IT-Lösungen in den Bereichen Web-Services, Apps und Internet of Things intensiv konzeptionell und technisch unterstützt wird. So stärken wir die Gründerkultur an der Hochschule Pforzheim, bündeln die verschiedenen Aktivitäten hierzu und stimmen diese aufeinander ab.

Weiterbildungsprogramm „Innovationsmanagement“ – Perspektivenwechsel im Beruf
Das Weiterbildungsprogramm „Innovationsmanagement“ der Hochschule Pforzheim bietet Berufstätigen die Möglichkeit, sich berufsbegleitend weiterzubilden. Es können einzelne Zertifikate oder der Master „Strategisches Innovationsmanagement“ absolviert werden. Grundlage ist das so genannte Blended-Learning-Konzept, das Präsenz- und Onlinephasen miteinander verbindet. In den Modulen werden die Onlineeinheiten mit einem Semesterauftakt eingeleitet und einer Präsenzveranstaltung zu Semesterende abgeschlossen. Durch die Verlagerung der Inhalte auf Onlinephasen und die Konzentration der Präsenzphasen auf feste Zeiträume wird ermöglicht, Beruf und Weiterbildung besser zu vereinen.

Internationale Rankings – Perspektiven der Studierenden
Die Hochschule Pforzheim gehört bei Qualität in Lehre und Forschung zur Spitzengruppe der europäischen Hochschulen. Das bescheinigen die Ergebnisse internationaler Rankings. „U-Multirank“ der Europäischen Kommission bewertet und vergleicht rund 1.500 Universitäten und Hochschulen auf Grundlage von Kennzahlen und Studierendenbefragung. Pforzheim wird als „Juwel“ unter den bewerteten Institutionen bezeichnet: Akademisches Wissen und Forschung werden für die Gesellschaft in besonders beispielhafter Weise nutzbar gemacht. Die befragten Studierenden heben außerdem die gute Lehre und Praxisnähe hervor. Auch im Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) befindet sich die Hochschule Pforzheim wiederholt auf einem Spitzenplatz innerhalb der deutschen Bildungslandschaft. Unterstützung am Studienanfang, Lehrangebot und die Studiensituation, Kontakt zur Berufspraxis und Abschluss in angemessener Zeit werden von den Studierenden der betriebswirtschaftlichen Studiengänge der Hochschule Pforzheim sehr positiv bewertet. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht und Fakten zu Studium, Lehre und Forschung sowie Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule erfasst.

Akkreditierung durch AACSB International – Internationale Perspektiven
Die Fakultät für Wirtschaft und Recht sowie die Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens erfüllen höchste internationale Anforderungen. Dies bescheinigt die weltweit führende Akkreditierungsinstitution für Business Schools, die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB International). Diese gilt als eine der weltweit bedeutendsten Auszeichnungen und ist eine Bestätigung für die Qualität der wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulausbildung. Als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland trägt Pforzheim seit 2011 das AACSB-Gütesiegel, das weniger als fünf Prozent der Business Schools weltweit erlangt haben. Die Hochschule Pforzheim ist nach wie vor die einzige HAW, die das Gütesiegel tragen darf und wurde im April 2017 von AACSB International erfolgreich reakkreditiert.