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Die Beauftragten für Chancengleichheit sind Ansprechpartnerinnen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule, die nicht zum wissenschaftlichen Personal zählen. Ihre Aufgaben und rechtliche Stellung sind im Chancengleichheitsgesetz von 22.10.2005 geregelt.

Ziel des Gesetzes ist u.a.: Keine Förderung von Frauen, sondern Gleichstellung. Weiterhin ist die berufliche Chancengleichheit von Frauen im öffentlichen Dienst des Landes weiter voranzubringen, die gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen entscheidend zu verbessern, sowie die Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Müttern wie auch Vätern ermöglichen, Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu vereinbaren.

Das bedeutet in der Umsetzung:

  • alle Stellen in Führungs- und Leitungspositionen müssen grundsätzlich als teilbar ausgeschrieben sein
  • in Unterrepräsentanzbereichen müssen Frauen gezielt zur Bewerbung aufgefordert werden
  • bei allen Bewerbungsgesprächen in Bereichen mit geringem Frauenanteil ist die Beauftragte für Chancengleichheit zu beteiligen
  • die Beauftragte für Chancengleichheit wirkt bei der Planung, Gestaltung und Durchführung des Fortbildungsprogramms mit
  • bei personellen, sozialen und organisatorischen Maßnahmen muss die Beauftragte für Chancengleichheit frühzeitig beteiligt werden
  • die Beauftragte für Chancengleichheit erarbeitet Vorschläge für den Chancengleichheitsplan und überprüft die Umsetzung
  • die Beauftragte für Chancengleichheit und die Dienststelle fördern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer

Sie ist Ansprechpartnerin:

  • bei strukturellen Veränderungen an Ihrem Arbeitsplatz
  • wenn Sie familienfreundliche Arbeitszeiten benötigen, wegen Betreuung von Kindern, pflegebedürftigen Angehörigen oder wenn es um eine Teilzeitstelle in Vorgesetzen- und Leitungsfunktion geht
  • wenn Sie sich Sorgen um die Sicherheit am Arbeitsplatz machen oder es Probleme im Arbeitsumfeld gibt
  • wenn es um die Wegesicherheit geht
  • bei Fragen zu Mutterschutz, Elternzeit, Reduzierung der Arbeitszeit
  • für die Umsetzung von Strukturen zur Gleichstellung im Beruf
  • Umgang mit sexueller Belästigung, Mobbing etc. am Arbeitsplatz
  • Fort- und Weiterbildung

Grundlage unserer Arbeit ist das Fördergesetz Artikel 1, das sog. Chancengleichheitsgesetz Baden-Württemberg. Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind dort geregelt:

Es ist unsere Aufgabe, auf die Einhaltung und Durchführung des Chancengleichheitsgesetzes und anderer Vorschriften über die Gleichbehandlung von Frauen und Männern zu achten und die Dienststelle bei der Umsetzung zu unterstützen. Deshalb sind wir der Dienststellenleitung zugeordnet und unterstützen diese bei der Durchführung des Chancengleichheitsplan.

Wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und werden in ihrem Namen aktiv, wenn Sie das wünschen.

Waltraud Leitz
Tel. 07231/28-6732
waltraud.leitz(at)hs-pforzheim(dot)de
Sprechstunde nach Vereinbarung

Darüber hinaus erreichen Sie uns über die folgende E-Mailadresse: chancengleichheit(at)hs-pforzheim(dot)de.

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