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Nachklang: KATAPULT-Workshop

„Von Teamwork und Präsentationen“

Für den Begriff „Team” sind zwei sehr unterschiedliche Akronyme in aller Munde, in denen die zwei Seiten der Teamarbeit sehr deutlich werden: „Toll, ein anderer macht’s!“ oder doch „Together everyone achieves more“? Teamarbeit ist ein unumgängliches Thema, das unsere Studierenden nicht nur während des Studiums, sondern auch im späteren Berufsleben begleitet. Dreiviertel aller Gründungen erfolgten im vergangenen Jahr im Team und auch Konzerne und mittelständische Unternehmen setzen auf Teams, um die steigende Komplexität zu beherrschen. Bereits unsere KATAPULT-Studierenden kommen in ihrem Vorstudium an der HS PF immer wieder mit Teamarbeit in Berührung. In diesem Bereich stellten sie zu Beginn ihres Studiums in der Selbstreflexion jedoch gewisse Defizite fest, sodass der diesjährige HEED-Workshop sich noch verstärkter dieser Thematik annahm.

Nachdem die KATAPULTER*innen nach einer kurzen Einführung die obligatorischen Fragebögen ausgefüllt hatten, gingen sie in denselben Teams zusammen, in denen sie einige Wochen zuvor ein einwöchiges Kurzprojekt stemmen mussten. Jedes Team reflektierte nun die Stolpersteine und Erfolge, die sie in der Woche gemeinsam durchlebt hatten, und stellten ihre Lessons Learned im Plenum vor. Mit diesen neuen Erkenntnissen im Hinterkopf machten sich die Anhand der Fragebögen neu zusammengestellten Teams nun nach einer Team-Challenge und einer Wissensdusche zu etablierten Methoden im Unternehmen daran, sich für ein eigenes, fiktives Unternehmen ein „Team-Manifesto“ zu erarbeiten. Diese gemeinsam aufgestellten Regeln sollten auch in der anstehenden Gruppenarbeit, bei der das Team selbständig eine Präsentation samt Präsentationsthema und -form erarbeitete, angewandt und reflektiert werden.

Im nächsten Schritt ging es an die Themensuche, die durch einige Kreativmethoden unterstützt wurde. Vor allem sollten die Studierenden ein Thema finden, über das im Team schon ein gewisses Expertenwissen vorhanden war und für das die Gruppe Interesse zeigte. Wichtig war zudem, dass die Aufgaben kompetenzorientiert verteilt wurden, sodass sich jedes Teammitglied um ein Aufgabenpaket kümmerte, für das es auch die passenden Kompetenzen und Begabungen besitzt.

Bereits eine Woche später wurden die Ergebnisse dann in einer maximal 7-minütigen Präsentation vorgestellt. Die Themen waren entsprechend der unterschiedlichen Persönlichkeiten ebenfalls bunt gemischt. Während ein Team sich beispielsweise mit Artificial Influencern beschäftigt hatte, tauchte ein anderes tief in die nachhaltige Verpackungstechnik ein und ein drittes beschäftigte sich mit der im Jahr 2024 in Pforzheim stattfindenden ORNAMENTA.

Das Feedback der Teilnehmenden fiel sehr positiv aus. Trotz der kurzen Bearbeitungszeit fühlten sie sich gut auf die Aufgabe eingestellt und mit dem Wissen über Persönlichkeits- und Denktypen wurde die Zusammenarbeit und auch das eigenen Handeln noch einmal auf eine ganz neue, sehr reflektierte Art und Weise wahrgenommen.