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Nachklang: INIT!

Auch in diesem Semester fanden sich wieder über zwanzig Studierende aus verschiedenen Studiengängen zu unserem INIT!-Workshop im Creative Space zusammen. Von Industriedesigner*innen über Maschinenbauer*innen bis hin zu Wirtschaftsingenieur*innen und Personalmanager*innen waren Studierende aller drei Fakultäten im Workshop vertreten.

Nachdem der Workshop nun curricular verankert werden und sich die behandelten Inhalte unter den Studierenden etablieren konnten, kommen immer mehr Studierende mit bereits vorhandenen Geschäftsideen in unseren INIT!-Workshop, um sie hier im Team weiterdenken zu können. So auch Andreas Bitter, Masterstudent im Studiengang Embedded Systems. Seine Geschäftsidee zielt darauf ab, Menschen über die sozialen Medien hinaus auch wieder in der realen Welt zur sozialen Interaktion zusammenzubringen. Mittel zum Zweck soll dabei eine App sein, die aber nur eine kurze Zwischenstation im Gesamtkonzept darstellen sollte. Nach einem kurzen Pitch der Idee fanden sich schnell vier begeisterte Teilnehmende, die im Rahmen unseres Workshops gemeinsam mit Andreas an seiner Geschäftsidee feilen wollten.

Doch das Team um Andreas sollte nicht das einzige an diesem Tag gewesen sein, dass sich an einer digitalen Geschäftsidee versucht. Nach einem ersten methodischen Auftakt zur Problemdefinition in Form eines „Creative Walks“ zeichnete sich schnell ab, dass sich dieses Mal alle Teams an einem Problem versuchten, das nur digital gelöst werden konnte.

Nach acht Stunden Problemdefinition, Nutzeranalyse, Ideenfindung und Prototyping konnte jedes Team stolz auf die erste Rohfassung der eigenen Geschäftsidee blicken. In einem kurzen Pitch teilten sie ihr Vorhaben mit der Gruppe und erhielten gleichermaßen ernstes wie konstruktives Feedback.

Zu den an diesem Tag entwickelten Geschäftsideen zählten u.a. eine App, die Staus zukünftig intelligent vermeiden soll, eine weitere App, die den Studierenden und Professor*innen der Hochschule eine sichere Plattform zum Austausch bietet und ebenfalls eine App, die Sharing-Bemühungen in und um Pforzheim mit Benefits wie kostenlosem Parken belohnt.

Bis zu unserem Folgetermin im Dezember prüften die Studierenden ihre Idee mit Hilfe eines Business Model Canvas auf Herz und Nieren. Vor allem bei Geschäftsmodellen, die auf einer App gründen, ist der Faktor Einnahmen ein entscheidender. Wie schafft man es, die Anschaffungskosten einer App niedrig genug zu halten, um zum Erstkauf zu animieren? Und wie hält man sich darüber hinaus aber die Möglichkeit offen, abseits von Werbung dauerhaft Geld mit einer App verdienen zu können? Wir sind gespannt, wie die Teams mit dieser Herausforderung umgehen und wie sich ihre Geschäftsideen bis zur Abschlusspräsentation weiterentwickeln.