Sozial-, Methoden- und Interkulturelle Kompetenz (SIK)
Überblick
SIK - Ein Programm zur Förderung der Sozial-, Methoden- und Interkulturellen Kompetenz in der Fakultät Wirtschaft und Recht
Die Vermittlung von fachübergreifenden Qualifikationen, auch bezeichnet als Schlüsselqualifikationen, ist für die berufsqualifizierenden Abschlüsse von Hochschulen von hoher Bedeutung. Von Seiten der Wirtschaft wird die Qualität der neuen Bachelor-Abschlüsse u. a. daran gemessen, ob und in welchem Umfang diese einen integralen Bestandteil der Hochschulausbildung darstellen. Dies ist nahe liegend, denn über den Erfolg eines Berufseinsteigers entscheiden seine fachlichen Kompetenzen nur in dem Maße, in dem es ihm gelingt, diese in der praktischen Umsetzung – und dies ist vor allem ein kommunikativer Prozess – wirkungsvoll darzustellen. Unter Schlüsselqualifikationen versteht man die Sozialkompetenz (Kommunikations- und Teamfähigkeit), die Methodenkompetenz (u. a. die Präsentationsfähigkeit) und die personale Kompetenz (Überzeugungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit). Hinzu kommt – in Zeiten der Internationalisierung – die interkulturelle Kompetenz.
Schlüsselqualifikationen werden im ersten und zweiten Studienabschnitt durch Trainingsseminare vermittelt und über den Studienverlauf hinweg in die fachlichen Ausbildungsmodule integriert. Der Kerngedanke der Konzeption SIK besteht in der Verzahnung von Elementen der Sozialkompetenz, Methodenkompetenz und interkulturellen Kompetenz mit dem fachlichen Studium unter der Zielsetzung, die allgemeine Handlungskompetenz zu entwickeln, also die Fähigkeit zur Anwendung und erfolgreichen Umsetzung von Studieninhalten in der beruflichen Tätigkeit (ebenso wie bereits im Praktikum). Darüber hinaus wird eine durchgängige Betreuung von Studierenden über den Studienverlauf hinweg realisiert (Mentoring-Konzept).
Die SIK-Komponenten umfassen zu Beginn des Studiums ein betriebswirtschaftliches Planspiel, um Studierende mit unterschiedlichen Bildungshintergründen an betriebswirtschaftliche Entscheidungsprozesse heranzuführen. Zu Beginn des Studiums wird weiterhin ein Training „Kommunikation und Teamarbeit“ von Tutoren durchgeführt. Auf die Inhalte dieser Trainings wird in von Tutoren betreuten Kleingruppen zurückgegriffen (Bearbeitung einer BWL-Fallstudie; Verbindung von Fachkompetenz und Sozialkompetenz). Ein Präsentationstraining am Ende des ersten Semesters bildet die Grundlage für bewertete Präsentationen in den Seminaren des weiteren Studienverlaufs (Koppelung von Fachkompetenz und Präsentationsfähigkeit). Bei dem interkulturellen Training (teilweise in englischer Sprache) werden gemischte Gruppen von deutschen und internationalen Studierenden gebildet; interkulturell relevante Standardsituationen werden u.a. in Rollenspielen erfahrbar gemacht und analysiert. In den Phasen zwischen den drei Trainingsabschnitten arbeiten international zusammengesetzte Kleingruppen an wirtschaftsbezogenen Fragestellungen.
- Neuigkeiten
- Zuordnung Tutoriumsgruppen, BWL-Fallstudie 02.12.11
- Ausgabe von Präsentationsmaterialien
- SIK-Termine für das kommende Semester
- Präsentationstraining
- Intensivtraining Präsentation
- SIK für Wirtschaftsjuristen
- Tutoren ständig gesucht
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