Tausend Dank an Tausendeinhundert Spender
Großer Andrang bei der Typisierungsaktion
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Mit gutem Beispiel voran: Prof.
Dr. Martin Erhardt, Rektor der
Hochschule Pforzheim |
Als am Montag, den 22. März 2010, die Typisierungsaktion für die an Leukämie erkrankte Studentin Claudia um 13 Uhr startete, hatten sich bereits lange Schlangen vor dem W3-Gebäude gebildet. Mit stoischer Ruhe warteten Studierende, Hochschulangehörige und Pforzheimer Bürger, um mit Ihrer Blutspende zu helfen, einen Stammzellenspender für die 26jährige zu finden.
Hochschulrektor Prof. Dr. Martin Erhardt war unter den ersten Spendern. "Für uns war es eine Herzensangelegenheit, die Aktion aufzunehmen und hier bei uns durchzuführen" betonte er.
Unterstützung erführ die Aktion von vielen Seiten. Klaus Martin Koch, Geschäftsführer des Koch Edeka Markts aus Schömberg, spendierte gleich kistenweise Obst, Gemüse und Süßes für die Teilnehmer, die Bäckereien Aisenbrey und Katz sorgten für Brezeln, MLP sponserte Getränke, medizinisches Personal übernahm ehrenamtlich die Blutabnahme, Mitarbeiter der Hochschule erledigten den Registrierungsprozess. Den organisatorischen Rahmen stellte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zur Verfügung.
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Klaus Martin Koch vom Edeka Markt
Schömberg stiftete Obst, Gemüse und
Süßes zur Stärkung |
Studentische Initiativen wie das Unicef-Hochschulteam oder die Werbeliebe mobilisierten mit
Spenden- und Kuchenverkaufsaktionen die Solidarität der Studierenden.
Ebenfalls ein Erfolg waren die Spendensammlungen der Meyer-Stiftung und auf dem Campus - hatte doch die Hochschule versichert, die Laborkosten für die studentischen Spender zu übernehmen.
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Prof. Dr. Claus Meyer nimmt für die
Meyer-Stiftung studentische Spenden
entgegen. Die Initiativen "Campus X" und
"Werbeliebe" hatten unter ihren Komilitonen
fleißig gesammelt |
Der Lohn der Mühen: 1100 Röhrchen voller Hoffnung für die Werbe-Studentin werden nun untersucht. In ungefähr drei Wochen wird sich zeigen, ob diese und eine weitere Typisierungsaktion an Claudias Wohnort mit 2029 Teilnehmern ihr - oder anderen Menschen in der selben Lage - ein neues Leben schenken können.
Text und Bilder: Michael Karalus
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