Mehr Wettbewerb, mehr Qualität 

Ein Reformvorschlag für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk 

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steht in der Kritik: Die Absetzung des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender, Schleichwerbung und Korruptionsvorwürfe, die geplante Ausweitung der Gebührenpflicht auf Handys und Computer - nur einige Stichworte, um die aktuelle Krise zu umschreiben.

 
 Prof. Dr. Hanno Beck

Zusammen mit der Mainzer Wissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Beyer hat der Pforzheimer Volkswirt Prof. Dr. Hanno Beck nun einen ganz neuen Ansatz zur Finanzierung des Systems vorgelegt.

"Nicht die Institution des öffentlich-rechtlichen Rundfunks steht auf dem Prüfstand, sondern dessen Institutionen", schreiben die Medienökonomen in einem Artikel, den das Blog Carta aus der Zeitschrift Wirtschaftsdienst (Heft 12/09) übernimmt.

Sie schlagen vor, die Rundfunkgebühren nicht mehr automatisch den Anstalten zukommen zu lassen, sondern in einen Rundfunkfonds fließen zu lassen: "Im Gegensatz zum aktuellen System allerdings soll es beim Rundfunkfonds grundsätzlich allen Anbietern freistehen, sich um Mittel aus diesem Fonds zu bewerben, um damit Beiträge zu erstellen, die den Ansprüchen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entsprechen. Der Fonds kann entweder Ausschreibungen für bestimmte Sendungen durchführen oder aber Initiativ-Bewerbungen von Anbietern zulassen. Er vergibt Aufträge für Angebote mit öffentlich-rechtlichen Inhalten und bezahlt - nach einer Qualitätskontrolle - den Produzenten der Beiträge."

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

 

Screenshot: Daniel Rüd

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