Heimatgefühle bei der Summer School 2010
An Excellent Balance of cultural and business activities
“Pforzheim is like a second home to me, and I hope I can come back there someday”, so beschreibt Gaststudentin Holly Hofmann ihre Gefühle nach sechswöchigem Aufenthalt an der Hochschule. Die Summer School in Kooperation mit der Pennsylvania State University ist sowohl für die amerikanischen Studierenden als auch für die Organisatoren eine lehrreiche und emotional aufgeladene Zeit.
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Die Gaststudierenden werden vom Oberbürgermeister
Gert Hager in Pforzheim begrüßt |
Unter dem Motto „European Business, Politics, and Culture“ wurde den zwölf Studierenden bei der amerikanischen Sommeruniversität 2010 vom 15. Mai bis zum 26. Juni ein abwechslungsreiches Programm aus Kursen, Exkursionen und Freizeitgestaltung geboten, begleitet von einem Intensivkurs in deutscher Sprache. Dabei ergänzen sich die Lerninhalte in idealer Weise mit den Besichtigungsterminen und Ausflugszielen, auf die die Studierenden vorbereitet werden. “The program provided an excellent balance of cultural and business activities and I felt like what we learned in the classroom was always demonstrated when we went out and visited companies and traveled through Germany and Europe, resümiert Summer School – Teilnehmer Evan Eastman.
Professor Dr. Dirk Wentzel, der das Programm 2008 ins Leben gerufen hat, freut sich über die Weiterentwicklung: „Wir haben Einiges verbessert. So haben wir die Organisatoren, wie die Studenteninitiative „motion“, mit den jungen Amerikanern in einem „buddy system“ zusammengebracht und deutsche Studierende mit auf die Exkursionen genommen, die somit auch unmittelbar von dem attraktiven Programm profitierten.“
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| Studierende der Summer School im Hochseilgarten |
In der ersten Woche erlebten die Studierenden gleich nach der offiziellen Begrüßung im Rathaus von Oberbürgermeister Gert Hager, den Charme Pforzheims bei einer Kletterpartie im Hochseilgarten des Wildparks und erkundeten die Stadt auf dem „Goldstadtwalk“. Der zweitägige Ausflug nach München hielt zahlreiche Höhepunkte bereit: ein Firmenbesuch beim BMW-Werk, passend zum WM-Fußballfieber eine Fan-Tour in der Allianz Arena und einen Einblick in die deutsche Kulturgeschichte auf dem Schloss Neuschwanstein. Zur Tradition innerhalb der Programmgestaltung ist der Empfang bei Gunter Krichbaum, Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag, geworden. Abgerundet wurde die Exkursion in die Bundeshauptstadt mit der Stadtführung „Historisches und politisches Berlin“.
Student Aaron Bonner beschreibt seine Eindrücke im Acadamic Diary so: “I learned so many new things about the German culture and language, European business philosophies and history, but most importantly about life. This was a once in a lifetime opportunity which was flawless in many respects. I have developed significantally into a more culturally aware student which would only have been possible through a program such as the one completed at Pforzheim University.”
Als der Abschied naht, mischt sich in die Vorfreude auf die Heimreise auch Wehmut darüber, dass diese spannende Zeit so schnell wie ein Wimpernschlag vergangen ist: „I could write pages and pages on the cultural differences between Europe and the United States. It is literally a different world in Europe and I am so glad I had the opportunity to be there for six weeks. The time flew by like the blink of an eye”, halt Student Jordan Gaskill im Tagebuch fest.
Text: Christiane Förster
Bilder: Michael Karalus / Organisationsteam