Pforzheimer Wirtschaftsrechtliche Studien 

Was ist das ? 

Kurzbeschreibung

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mehr zum Zweck

Wozu Pforzheimer Wirtschaftsrechtliche Studien?

Die Reihe Pforzheimer wirtschaftsrechtliche Studien besteht aus interdisziplinären wirtschaftsrechtlichen Publikationen. Die Reihe bietet vor allem Studierenden, aber auch Assistentinnen und Assistenten, Lehrbeauftragen oder Professorinnen und Professoren die Möglichkeit zur Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten mit interdisziplinären oder internationalen Bezug. Für Studierende bietet sich die Möglichkeit vor allem gute Abschlussarbeiten durch Ergänzungen und Überarbeitung in überschaubarem Rahmen praxistauglich einer breiteren Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Die Kosten der Veröffentlichung wurden bisher weitgehend über Preisgelder für gute Abschlussarbeiten oder Hochschulmittel bestritten. Die Veröffentlichungen sind eine Anerkennung besonderer Leistungen mit wirtschaftsrechtlichem Bezug und können die spätere akademische oder berufliche Weiterentwicklung nicht unerheblich fördern. Mit der Reihe soll zugleich das Profil des Bereichs Wirtschaftsrechts an der Hochschule Pforzheim geschärft werden.

Vorwort der Herausgeber

Vorwort der Herausgeber

mehr von den Herausgebern

Vorwort der Herausgeber

Die Fakultät für Wirtschaft und Recht an der Hochschule Pforzheim bildet Wirtschaftsjuristen und Betriebswirte aus. Praxisorientierung und Interdisziplinarität bestimmen neben der heute unabdingbaren Internationalität das Profil der wirtschaftsrechtlichen Ausbildung in Pforz-heim. Mit der vorliegenden Reihe soll dem Profil der Lehre und Forschung an der Hochschule in Pforzheim Rechnung getragen werden. Sie will Studierende, Kolleginnen und Kollegen motivieren ihre Studienergebnisse mit wirtschaftsrechtlichem Bezug weiterhin zu vertiefen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Zur Sicherung der Qualität der in der Reihe veröffentlichten Studien wurde ein Beirat ein-gerichtet, der über umfassende Sachkompetenz in den Bereichen Recht, Betriebswirtschafts- und Volkswirtschaftslehre verfügt. Der Beirat wählt die zu veröffentlichenden Arbeiten aus.

Rainer Gildeggen
Andreas Willburger

Wissenschaftliche Fundierung und starke Anwendungsorientierung

Bisher erschienene Publikationen

Weitere Publikationen

1. Fabian Rieß; Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel
Seit mehreren Jahren ist die Forderung nach mündigen und eigenverantwortlichen Patienten Gegenstand der gesundheitspolitischen Diskussion. Darüber hinaus werden infolge steigender Arzneimittelzuzahlungen und gekürzter Leistungskataloge aus Patienten zunehmend zahlende Konsumenten. Um diesen neuen Rollen gerecht zu werden, benötigen die Patienten umfassende Informationen über die sie betreffenden Gesundheitsbelange - in diesem Fall Arzneimittel. Die Arbeit untersucht, ob ein generelles Informationsverbot, das es den Arzneimittelherstellern verbietet, die Patienten über ihre verschreibungspflichtigen Produkte zu informieren, heute noch zeitgemäß ist. Es wird gezeigt, welchen Beitrag verbesserte Informationen für Patienten leisten können und wie die Hersteller in die Vermittlung solcher Informationen eingebunden werden sollten. Der Autor analysiert die Situation in verschiedenen Staaten und empfiehlt vor diesem Hintergrund eine Neuregelung des derzeit geltenden Informationsverbotes für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Europa.

2. Julia Andrzejewski; Die Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie in Deutschland und in Polen
Die Fernabsatzrichtlinie reguliert u.a. Verträge, die ohne direkten Kontakt zwischen Unternehmern und Verbrauchern geschlossen werden. Da sie nur ein Mindestschutzniveau regelt und die einzelnen Mitgliedsstaaten der EU strengere Vorschriften erlassen dürfen, ergeben sich in den jeweiligen Umsetzungen Unterschiede. Mit diesem Buch soll ein Überblick über die deutsche und polnische Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie gewährt werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Umsetzung eines Teils der E-Commerce-Richtlinie in den beiden Ländern erläutert und verglichen, da sich aus diesen Regelungen zusätzliche Pflichten eines Unternehmers beim Abschluss von Fernabsatzverträgen ergeben können.


3. Steffen Kroschwald; Privatisierung des kommunalen Forderungsmanagements
Die finanzielle Notlage öffentlicher Kassen zwingt viele Städte und Gemeinden neue Konzepte zur Haushaltskonsolidierung zu entwickeln. Hierzu soll nicht nur gespart, sondern auch die Einnahmenseite stimuliert werden – z. B. durch verstärkte Beitreibung offener Forderungen der Kommunen. Neben den öffentlichen Stellen bieten sich vermehrt auch private Dienstleister für diese Aufgabe an. Die Privatisierung des kommunalen Forderungsmanagements stellt die Beteiligten jedoch vor vielfältige Herausforderungen. Diese Arbeit zeigt verfassungs-, verwaltungs- und datenschutzrechtliche Hürden und Potentiale auf. Durch Anwendung der Transaktionskostentheorie sollen die gewonnenen Erkenntnisse zu einer effektiven und rechtssicheren Ausgestaltung solcher öffentlich-privater Kooperationen führen. Inhalt: Einführung in die Privatisierungsdiskussion – Die Problematik der Privatisierung des kommunalen Forderungsmanagements – Verfassungs-, verwaltungs- und datenschutzrechtliche Probleme und Herausforderungen – Die Transaktionskostentheorie – Gestaltungsvorschläge auf Basis der Ergebnisse.

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Ihre Karrierechance !

Die Meinung der Autoren

Steffen Kroschwald; Privatisierung des kommunalen Forderungsmanagements

"Nach meiner Bachelor-Thesis wollte ich die Ergebnisse meiner ersten monatelangen Forschungsarbeit nicht ungenutzt im Regal verstauben lassen. Durch die Hochschule Pforzheim erhielt ich die Möglichkeit, meine Arbeit in der Buchreihe „Pforzheimer Wirtschaftsrechtliche Studien“ zu veröffentlichen. Die betreuenden Professoren haben mich dabei von Anfang an hervorragend unterstützt und mir geholfen, die Arbeit druckreif zu gestalten. Die Veröffentlichung hat mich ermutigt, auch weiterhin wissenschaftlich tätig zu sein. Im Anschluss an mein Masterstudium habe ich fest vor, zu promovieren. Meine Arbeit ist hierfür eine schöne Visitenkarte und hilft mir bei der Bewerbung mit Sicherheit, Türen zu öffnen."

Derzeit im Masterstudium Wirtschaftsrecht (LL.M.) an der Universität Kassel, 3. Semester

Fabian Riess; Publikumswerbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel

"Die Veröffentlichung meiner Diplomarbeit in der Reihe "Pforzheimer Wirtschaftsrechtliche Studien" hat mir geholfen viele interessante berufliche Kontakte zu knüpfen. So habe ich nicht nur einen Europaabgeordneten im EU-Parlament besucht, der sich mit meinem Diplomarbeitsthema befasst hat, sondern auch meinen späteren Doktorvater kennengelernt, der meine Arbeit für eine Fachzeitschrift rezensiert hatte."

Senior-Berater der Pharma & Healthcare Practice bei McKinsey & Company Inc. in Düsseldorf; zurzeit Doktorand bei Prof. Dr. Ulrich M. Gassner an der Juristischen Fakultät der Universität Augsburg

Julia Andrzejewski; Die Umsetzung der Fernabsatzrichtlinie in Deutschland und Polen

"Die Aufnahme meiner Diplomarbeit in die Reihe „Pforzheimer Wirtschaftsrechtliche Studien“ bot die Gelegenheit, ein bisher in der Literatur wenig diskutiertes Thema mit deutsch-polnischem Bezug zu veröffentlichen. Durch diese Veröffentlichung ist mein jetziger Arbeitgeber, dessen Justiziar, Dr. Carsten Föhlisch, auch eine Rezension in einer Fachzeitschrift geschrieben hat, auf mich aufmerksam geworden. Bei meinem Job habe ich die Möglichkeit, die Ergebnisse meiner Publikation in der internationalen Praxis anzuwenden und meine Kenntnisse weiter zu vertiefen."

Julia Andrzejewski, Wirtschaftsjuristin Abteilung Zertifizierung und Recht bei der Trusted Shops GmbH in Köln

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Kontakt

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Natalie Vinograski

Hochschule Pforzheim
FAKULTÄT FÜR WIRTSCHAFT & RECHT
Studiengang Wirtschaftsrecht www.hs-pforzheim.de/wirtschaftsrecht

Tel.: 07231/28-6086
Fax: 07231/28-6087
natalie.vinograski@hs-pforzheim.de
Tiefenbronner Straße 65
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