"Was um alles in der Welt ist das Innotec?" 

Studierende präsentieren "10 Jahre Innotec" 

 

Die Antwort auf diese Frage fanden zehn Studierende der Hochschule Pforzheim. In einer spannenden Präsentation skizzierten sie am Freitag, 23. Juli 2010, die zehnjährige Geschichte des Pforzheimer Gründerzentrums und wagten einen Blick in die Zukunft. Am Beispiel der Firma Medialesson dokumentierten die Studierenden den Verantwortlichen des Wirtschafts- und Stadtmarketings Pforzheim die Gründung eines Unternehmens von der Idee bis zur erfolgreichen Etablierung im Zentrum. 

Wie kann Absolventen der Hochschule der Weg zum eigenen Unternehmen erleichtert werden? Philipp Bauknecht und Petra Schneider gründeten nach ihrem Studium in Pforzheim im Innotec ihre eigene Firma. Das Unternehmen Medialesson begann mit dem Erstellen und Vertreiben von Schulsoftware und ist heute marktführend bei der Software für Touchscreenoberflächen. Der Ingenieur und die Werbefachfrau griffen bei ihrem Start ins Wirtschaftsleben auf die Kompetenzen des Pforzheimer Gründerzentrums zurück und waren erfolgreich.

Als Zentrum für Software, Technik und Design im Nordosten der Stadt bietet das Innotec 5.000 Quadtratmeter Fläche, Service- und Beratungsleistungen. Als Bestandteil der Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) nimmt das Zentrum Gründungswillige seit dem Jahr 1998 an die Hand und bindet sie in das aktive Netzwerk der Partner ein. Den Weg von der Idee bis zum eigenen Unternehmen skizzierte die Studierendengruppe.

„Auch Techniker können kreativ sein“, betonte Dieter Pflaum. Der Professor des Studiengangs Werbung an der Hochschule Pforzheim betreute die Studierendengruppe, die sich in den vergangenen Wochen dem Innotec gewidmet hatte. In acht Wochen gingen die zehn Studierenden der Werbung und des Maschinenbaus dem Wirken des Gründerzentrums nach. Reiner Müller, Leiter des Innotec, Clemens Oechtering, stellvertretender Leiter des Innotec, und Birgit Schestag, Projektmanagerin des Zentrums, standen den Studierenden Rede und Antwort. In Form von Geschichten (Storytelling), Filmen, Fotos und Animationen stellten die künftigen Ingenieure und Werbefachleute ihre Ergebnisse vor.

Text und Bilder: Sabine Laartz

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