Exkursion nach Belgien 2011 

Exkursion nach Belgien 8. bis zum 11. Mai 2011

8. Mai 2011: Sonntagmorgen um 10 Uhr machten wir uns – wir, das waren sechs Studenten/innen mit Professor Ulf Kolb – auf die Reise in Richtung Belgien. Nach pausenreicher Fahrt mit dem Hochschulbus und 600 km später kamen wir gegen 18 Uhr an unserem Hotel „Focus“ in Kortrijk an und konnten Dank modernem Schlüsselsystem unsere Zimmer beziehen. Jeder fand ein anders gestaltetes Themenzimmer vor, was alle sehr beeindruckte. Nach kurzer Verschnaufpause ging es auf den gerade stattfindenden Rummel in der nahe gelegenen Innenstadt von Kortrijk. Der abenteuerlustige Teil der Gruppe testete seine Übelkeitsgrenze auf einer der vielen Attraktionen, während andere sich den belgischen Bierspezialitäten hingaben. Im Eilschritt ging es zurück zum Hotel, wo wir bereits von unseren belgischen Kommilitoninnen und deren Professor erwartet wurden. Nach einer netten Begrüßung waren das Abendessen und später ein uriger Pub angesagt.

Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück machten wir uns tags drauf auf den Weg an die Hochschule „Katho, Department IPSOC““. Dort erwartete uns ein Tag mit interessanten Präsentationen und Diskussionen über aktuelle Themen des Personalmanagements, wie z. B. Familienförderung und Mobbing. Die belgischen Studentinnen zeigten uns voller Stolz ihren neu gestalteten, modernen Campus. Nach einem Einkauf – belgisches Bier wie z.B. „Kriek“ (Kirschbier) und andere lokale Spezialtäten standen auf dem Plan – starteten wir zu Fuß zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt Kortrijk. Am Abend lud uns Mr. De Vos, der belgische Professor zu sich nach Hause zu Pizza und belgischem Bier ein; inzwischen liefen die Conversations mit den Kommilitoninnen recht munter.

Dienstags fuhren wir nach Oostende und besichtigten „Daikin Europe NV“; ein Rundgang durch die Produktion vermittelte detaillierte Einblicke in die Herstellung von Klimaanlagen. Die Personalleiterin stellte uns das internationale Personalmanagement des Konzerns vor. Hier konnten wir uns selbst einbringen, indem wir gemeinsam verschiedene Themen bearbeiteten. Nachmittags stand die Innenstadt von Oostende auf dem Plan – die belgischen Kommilitoninnen zeigten uns bei einer interessanten Tour die Stadt. Die kalte Nordsee war zwar nicht besonders angenehm für die Füße, erlaubte aber schöne Erinnerungsfotos.

Mittwochs starteten wir zur Rückreise über die äußerst sehenswerte und hübsche Stadt Gent. Per Schiff erlebten wir auf einer typischen Touristentour die historischen Kanäle von Gent. Um 20 Uhr kamen wir müde, jedoch um viele Eindrücke reicher auf den Parkplatz der Hochschule an. Rück blickend war die Zeit in Belgien viel zu kurz und wir sind uns alle einig, dass wir unbedingt einmal dorthin zurückkehren wollen. Wir erinnern uns gerne an die interessanten Fachdiskussionen, an die belgischen Gastgeber/innen, an die wunderschönen historischen Städte, an „Fritijes“, “Snoopijes“ und viele weitere lustig klingende Begriffe. „Dank u well“ an alle, die zu dieser tollen bilateralen Mini-Studentenkonferenz in Kortrijk beigetragen haben!

Eva Amann, Franziska de Jong, Manuel King, Eva Mahler, Stefanie Röckle und Carina Süß