"Idealer Austausch zwischen Theorie und Praxis"
Erfolgreicher Abschluss der Online-Tagung GOR
Am Freitag, den 28. Mai, endete nach drei Tagen die GOR10, der größte und bedeutendste Branchentreff für Online-Forscher, der in Pforzheim erstmals an einer deutschen Fachhochschule statt fand.
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| Prof. Horst Müller-Peters |
Dr. Olaf Wenzel von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) zeigte sich hoch zufrieden: "Nach 11 Jahren an Universitäten freuen wir uns über die professionelle Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim. Diese GOR war eine der Besten."
Der Vorsitzende der DGOF weiter: „Pforzheim hat aufgrund des Studiengangs Markt- und Kommunikationsforschung eine besondere Bedeutung für die Marktforschung in Deutschland. Dass die GOR hier stattfinden wird, unterstreicht die große Bedeutung der Online-Forschung für die Marktforschungsbranche. Die international sehr aktive Hochschule Pforzheim passt ausgezeichnet zur internationalen Ausrichtung der GOR.“
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Die Organisatoren der GOR10:
Prof. Dr. Martin Welker, Prof. Dr. Elke Theobald,
Prof. Dr. Christa Wehner, Dr. Olaf Wenzel (v.l.)
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Vorträge von Wissenschaftlern und Praktikern thematisierten aktuelle Fragestellungen und Ergebnisse der Online-Forschung und boten die Möglichkeit zu einem intensiven Fachaustausch. Gut 350 Teilnehmer, davon ein Viertel aus dem Ausland, besuchten drei Workshops sowie 80 Fachvorträge mit Schwerpunkten Methodik, Internet und Gesellschaft sowie Marktforschung.
Prof. Horst Müller-Peters, Head of Group Methodology, YouGov plc. / YouGovPsychonomics AG, stellte in seinem Eröffnungsvortrag einige kritische Fragen an die erfolgsverwöhnte Branche: "Nach Jahren dynamischen Wachstums und inhaltlicher Entwicklung hat die Online-Forschung nun wohl die führende Stellung unter den Erhebungsmethoden erobert und tritt in ihre Reifephase ein. Es mehren sich aber auch Hinweise, dass sich der Lebenszyklus der Onlineforschung in ihrer derzeitigen Form bereits auf dem Weg zur Phase der Sättigung oder sogar der Schrumpfung befindet. Zunehmend wird die klassische Befragung von anderen Formen der Information im Internet verdrängt oder marginalisiert. Wenn Informationen zu einer kostenlosen Ware werden, warum sollte man dann noch für sie zahlen?"
Die Konferenz ist die größte und bedeutendste Konferenz ihrer Art. Sie findet seit 1997 in wechselnden Universitätsstädten jährlich statt. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage zur Konferenz unter www.gor.de. Veranstalter der Konferenz sind die Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) sowie die Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim, vertreten durch die Professorinnen Dr. Elke Theobald und Dr. Christa Wehner.
Die Deutsche Gesellschaft für Online Forschung e.V. (DGOF) vertritt die Interessen der Online-Forscher im deutschen Sprachraum. Zu den Mitgliedern der DGOF zählen Wissenschaftler, Anwender und Unternehmen der deutschen und internationalen Gemeinschaft der Online-Forschung. Online-Forschung umfasst in erster Linie jegliche Art von Forschung, deren Gegenstand oder Mittel das Internet ist. Die DGOF unterstützt und fördert akademische und anwendungsbezogene Online-Forschung. Wichtig dabei sind die Akzeptanz, Diskussion und Weiterentwicklung der Methoden zur Erhebung von Daten mit Hilfe des Internets. Außerdem unterstützt die DGOF die internationale Anerkennung der Online-Forschung im deutschen Sprachraum. Weitere Informationen finden Sie unter www.dgof.de.
Text: KH/mik/DGOF
Bilder: Felix Schyle