Ein Traum wird wahr – Study abroad in the USA
San Francisco, L.A., Las Vegas, Chicago und New York…
Ein Auslandssemester in den USA war schon immer mein Traum. Enttäuscht musste ich feststellen, dass das Austauschprogramm mit unseren amerikanischen Partnerhochschulen nicht funktionierte wie mit Partnerhochschulen in anderen Ländern, wo für den Austauschstudenten keine Studiengebühren anfallen. Auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit für mein Auslandssemester in den USA bin ich auf ein Stipendium der deutsch-amerikanischen Fulbright Kommission in Berlin gestoßen. Obwohl ich eine gute Studentin bin, habe ich mir bei maximal 55 Voll- bzw. Teilstipendien für FH-Studenten bundesweit keine großen Chancen ausgerechnet. Doch nach einem
Beratungsgespräch bei unserem akademischen Auslandsamt beschloss ich, es auf einen Versuch ankommen zu lassen. Der Bewerbungsprozess war kompliziert und aufwändig, aber am Ende wurde mein Durchhaltevermögen mit einem Bewerbungsgespräch bei der Fulbright Kommission in Berlin belohnt. Und schließlich - nach langem Hoffen und Bangen - hat es dann endlich geklappt. Ich muss zugeben, dass die Wahl der Universität von Fulbright zunächst nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Schließlich ist Charleston, Illinois nicht gerade eine Weltmetropole. Aber solch ein renommiertes Stipendium wie das der Fulbright Kommission auszuschlagen, wäre für mich nicht in Frage gekommen. Und so machte ich mich im auf in ein neunmonatiges Abenteuer, das mir die beste und aufregendste Zeit meines Lebens bescherte.
An der Eastern Illinois University wurde ich nicht nur sehr gut betreut, sondern habe wie jeder andere amerikanische Student an interessanten und lehrreichen Kursen teilgenommen. Durch die „college-town“ Atmosphäre war es leicht, Anschluss sowohl zu anderen „Internationals“ als auch zu amerikanischen Studenten zu finden. Außerdem gab es an der EIU neben dem Studieren auch viele Freizeitangebote für jeden Geschmack: Sport zum Zuschauen oder selbst aktiv werden, Konzerte, Komiker u.v.m. sorgten dafür, dass es auf dem Campus nie langweilig wurde.
Und in den Ferien galt es dann für mich, die Metropolen der USA zu entdecken, was natürlich ein Highlight meines USA-Aufenthalts war. Das hat Lust auf mehr gemacht, und ich werde sicherlich wieder kommen.
Eins ist jedoch klar, ohne das tolle Stipendium der Fulbright Kommission hätte ich nie ein so aufregendes Studienjahr in Amerika verbringen können. Darum bin ich froh, dass ich mir die Bewerbung zugetraut habe und mein Engagement und Durchhaltevermögen letztendlich belohnt wurden. Ich bedanke mich bei meinen Professoren, die mich während der Bewerbung und meines Aufenthalts unterstützt haben.
Vielen Dank!
Elena Holzer, Studentin BW/ Markt- und Kommunikationsforschung