Erstes ISP-Zertfikat für Mafo-Studentin
Vanessa Schäfer erhielt als erste Studierende des Studiengangs Markt- und Kommunikationsforschung das ISP-Zertifikat, welches die internationale Ausrichtung ihres Studiums bestätigt.
Herzlichen Glückwunsch zum ISP-Zertifikat! Du bist die erste Studentin im Studiengang Marktforschung. Was hat Dich dazu bewegt, freiwillig englischsprachige Vorlesungen zu besuchen?
Vanessa: Danke! Prinzipiell mag ich die englische Sprache einfach, das lag mir in der Schule schon. Außerdem hat es mich gereizt, mit Studenten aus anderen Ländern zu studieren und meinem Studium mehr Internationalität zu verleihen.
Mit welchen Vorkenntnissen der englischen Sprache bist Du in die Veranstaltungen gegangen?
Vanessa: Ich hatte Englisch als Profilkurs in der Oberstufe und war danach in den USA. Dazu habe ich im 4. Semester noch mein C1 Certificate des europäischen Referenzrahmens abgelegt, sodass ich gut vorbereitet ins Auslandssemester an der ESCE Paris starten konnte, wo ich den Großteil meiner englischen Credits erworben habe.
Wie hast Du die ersten Vorlesungen empfunden, war es schwierig Schritt zu halten?
Vanessa: Nein, überhaupt nicht. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass meine Mitstudenten damit Probleme hatten. Wenn mal ein Wort unklar war, hat man sich eben gegenseitig ausgeholfen. Die Klausurvorbereitung war auch kein Problem.
Würdest Du sagen, dass sich manche Fachgebiete im Englischen leichter erlernen?
Vanessa: Ja, ich denke schon. Besonders bei internationalen Themen war es für mich leichter, das Ganze auf Englisch zu lernen. Gerade was Marketing und Marktforschung anging, habe ich später auch sehr im Praktikum davon profitieren können. Das war nämlich sehr international ausgerichtet, und man startet eben viel besser, wenn man sich direkt auf die Arbeit konzentrieren kann, ohne sich vorher noch Fachvokabular aneignen zu müssen.
Welche englischsprachige Vorlesung hat Dir am besten gefallen?
Vanessa: An der Hochschule Pforzheim war das „International Economics“ bei Frau Moczadlo im 3. Semester und an der ESCE Paris „Strategic Marketing“ bei Mr. Besanger.
Du warst bei Beiersdorf im Praktikum und schreibst dort Deine Bachelor-Thesis. Wie international ist die Marktforschung bei Beiersdorf?
Vanessa: Auf den Punkt gebracht: Wer bei Beiersdorf kein Englisch kann, ist fehl am Platz. Bereits das Vorstellungsgespräch wird teilweise auf Englisch geführt. Viele Kollegen kamen aus den Tochtergesellschaften und konnten kein Deutsch. Auch wenn man bei der Durchführung von Studien mit den Ländern in Kontakt stand, lief die Organisation komplett auf Englisch. Dokumente werden generell auf Englisch verfasst.
Wie sehr konntest Du in Deinem Praktikum und auch beim Verfassen deiner Thesis von dem Besuch englischsprachiger Vorlesungen profitieren?
Vanessa: In erster Linie stand bei den Vorlesungen natürlich das Fach im Vordergrund. Auch jetzt - ich schreibe meine Thesis ja auf Englisch - kommt es natürlich eher auf den Inhalt an. Ich würde jedoch sagen, dass man eben in Übung bleibt und der Umgang mit der englischen Sprache leichter fällt. Und wie gesagt: Man hat die Chance, sich ein studienrelevantes Fachvokabular aufzubauen. Das hat mir im Praktikum und auch jetzt bei der Thesis geholfen.
Würdest du Studienanfängern das ISP-Programm grundsätzlich empfehlen?
Vanessa: Definitiv. Alle sagen, sie seien international und kulturell offen. Solch ein Zertifikat untermauert das, finde ich. Außerdem hat mir das ISP-Programm den Anreiz gegeben, wenn ich die Wahl zwischen englischen und deutschen Veranstaltungen hatte, mich für die englische zu entscheiden und teilweise auch nette internationale Kontakte zu knüpfen.
Beim International Study Program besuchen die Studierenden einen Teil der Vorlesungen in englischer Sprache. Viele Studieninhalte werden bereits an der Hochschule Pforzheim in Englisch angeboten. Daneben gibt es die Möglichkeit, im Rahmen eines Auslandssemesters die Credits der dort erfolgreich besuchten Vorlesungen zu transferieren. Weitere Informationen zum ISP-Zertifikat finden Sie hier.