BW/Marktforschung und Kommunikationsforschung 

Ein Tag im Leben eines MaFo-Studis 

7:00   Oh Gott der Wecker klingelt
Mein Tag beginnt meistens mit dem Geräusch meines Weckers, dann fängt der Radiowecker an und nach weiteren fünf Minuten beginnt dann mein Handy zu klingeln. 7 Uhr ist auch verdammt früh um aufzustehen – aber das ist schon Okay, denn ich habe ja nicht jeden Tag um 8 Uhr Vorlesung. Das Wohnheim in der Hagenschießstraße hat den Vorteil, dass man nie alleine ist. Also treffe ich Freunde und Kommilitonen, mit denen ich zusammen zur Hochschule gehe und schon einmal ein paar Neuigkeiten am Morgen austausche. Also z.B. ob es ein neues Skript gibt, neue Klausuren zum Runterladen, oder wann die nächste Party steigt und was in der nächsten Zeit noch so ansteht.

8:00   Und los geht’s
Manche holen sich vor der Vorlesung noch einen Kaffee oder ein Brötchen in der Cafeteria. Dann sind erstmal 90 Minuten Konzentration für psychologische und qualitative Marktforschung angesagt. Die meisten Leute machen sich während der Vorlesung einen eigenen Mitschrieb oder ergänzen das Skript mit Notizen. Das hilft später beim Lernen für die Klausur. Hier habe ich mir zum Beispiel eben vermerkt, wie Lernprozesse im Gehirn ablaufen, wie Farben, Formen und die Platzierung im Regal die Kaufentscheidung von Kunden beeinflussen und mit welchen Methoden man das alles messen kann.

9:45   Projektarbeit
Da eine Vorlesung ausfällt verabrede ich mich spontan mit meiner Seminargruppe in der Bibliothek, um schon einmal an unserem Projekt für das Fach Erhebungsmethoden weiter zu arbeiten, weil wir in 2 Wochen unsere Präsentation über eine Markt-Media Studie halten werden. Unser Thema ist die Verbraucheranalyse: eine Studie, die beispielsweise die Mediennutzung und das Konsum- und Freizeitverhalten der deutschen Bevölkerung misst.

13:00   Juhuuu SchniPoSa-Tag
Um 13 Uhr strömen alle Studenten inklusive mir hungrig zur Mensa. Am Wochenplan im Eingang schaue ich nach, was es heute zu Essen gibt. Mhhh SchniPoSa: Schnitzel, Pommes, Salat. Ich liebe SchniPoSa-Tage. Ansonsten gibt es noch „Gut & Günstig“ mit einem Reisgericht und Nachtisch oder jede Menge weitere Zusammenstellungsmöglichkeiten.

13:45   Datenanalyse
Ein weiterer Bereich in der Markforschung wird „quantitativ“ genannt, weil dieser meistens mit der Auswertung von Daten aus einer großen Kundenbefragung zu tun hat und so wichtige Informationen für das Marketing eines Unternehmens liefern kann. Datenanalyse ist für unsere kleine Gruppe von 20 Studenten eine Doppelstunde, in der wir in der ersten Stunde mit unserem Prof die Theorie zum Thema diskutieren.
In der Viertelstunde bis zur nächsten Vorlesung hole ich mir gerne einen Schokoriegel oder etwas Nervennahrung aus der Cafeteria. Dann noch schnell meine E-Mails checken und weiter geht’s. Da ich eh schon im PC-Raum bin, ist das zeitlich gar kein Problem.
Die zweite Vorlesung ist dann die praktische Arbeit mit der Statistik- und Analyse-Software SPSS in Form von Fallbeispielen. Das macht richtig Spaß in kleinen Teams zu arbeiten.

17:00   Karriereplanung
Ich hatte mich für das heutige Kolloquium bei meiner Studiendekanin Christa Wehner eingetragen, um meine Praktikumspläne für das kommende Semester zu besprechen. Sie hat immer ein offenes Ohr und super Ratschläge.

So, jetzt bin ich fertig für heute – zumindest was die Hochschule angeht. Ich treff' mich später mit meinen Freunden in der Stadt und werde den Abend in einer der Studentenkneipen ganz gemütlich ausklingen lassen.

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