The American Way of Business in der Praxis erleben 

Exkursion führt WI-Studierende nach Boston 

Globale Wirtschaftsvernetzung erfordert globales Denken. Diese zentrale Kernkompetenz wird den Studierenden des Pforzheimer Wirtschaftsingenieurwesens nicht nur im Rahmen der Lehre vermittelt, sondern auch in der Studienpraxis. Die diesjährige Exkursion führte Studierende aus dem 6. und 7. Semester in Begleitung der Professoren Uwe Dittmann und Alfred Schätter über den großen Teich an die Ostküste der USA - nach Boston, Massachusetts.

Der Besuch des traditionsreichen Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Harvard University eröffnete den angehenden Wirtschaftsingenieuren aufschlussreiche Einblicke in den Studienalltag, die Forschung und das wissenschaftliche Arbeiten in den USA. Das wesentlich durch Studiengebühren finanzierte amerikanische Studienmodell zeichnet sich durch eine intensive Verknüpfung von Lernen, Wohnen und Freizeitgestaltung auf dem Campus aus, was zu einer starken Identifikation mit der Hochschule führt. Heimisch gefühlt haben sich die Studierenden mit Sicherheit im „Pforzheimer House“, einem Studentenwohnheim auf dem Campus der Harvard University, das allerdings nicht nach der deutschen Heimatstadt, sondern nach einer großzügigen Stifterfamilie namens Pforzheimer benannt wurde.    

Wertvolle Praxiserfahrungen boten vor allen Dingen die Firmenbesuche vor Ort. Bei einer Niederlassung der Trumpf Gruppe in Farmington, die im Bereich Laserschnitttechnik und Maschinenbau zur Spitzenklasse gehört, erhielten die Studierenden neben fachlichen Vorträgen zu neuen Entwicklungen im Bereich der Lasertechnik und einer Führung durch die Fertigung auch einen Eindruck von den spezifischen Anforderungen an Ingenieure im internationalen Kontext. Zusätzlich zu den fachlichen Qualifikationen, bedarf es für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einem internationalen Team in besonderem Maße auch sozialer und speziell interkultureller Kompetenzen.

Bei Dräger Medical, dem Weltmarktführer im Bereich Medizintechnik und Brandbekämpfung, wurden die angehenden Wirtschaftsingenieure durch Präsentationen und eine Werksführung eindrucksvoll über die neuen innovativen Fertigungskonzepte des Unternehmens informiert. Die Tatsache, dass die Studierenden dort von einem Pforzheimer Absolventen des Wirtschaftsingenieurwesens empfangen wurden, zeigt, welche international attraktiven Perspektiven ein WI-Studium an der Hochschule Pforzheim eröffnet.

Die Exkursion baut den Studierenden eine Brücke zwischen ihrem theoretischen Wissen über weltweit agierende Unternehmen und dem tatsächlichen Geschäftsalltag in anderen Kulturkreisen. Erfahrungen über das Leben und Arbeiten auf einem anderen Kontinent aus erster Hand, sind eine Bereicherung des Studiums, die durch theoretische Vorlesungen nicht zu vermitteln sind. „Die Exkursion nach Boston war der krönende Abschluss unserer  Studienzeit an der Hochschule Pforzheim und eine wertvolle Erfahrung für unseren weiteren Lebensweg“, fassen Olga Reimgen und Patricia Stanienda vom studentischen Organisationsteam zusammen. Unterstützt wurde die Exkursion mit 250 € pro Teilnehmer aus Studiengebühren. Ein Betrag, der mit Sicherheit sinnvoll investiert ist.




 

Die Organisation der alljährlichen Exkursion nehmen die WI-Studenten selbst in die Hand. Im Rahmen der Veranstaltung „Visualisierungstechniken“ wurde außerdem eine Website programmiert, die Impressionen vergangener Exkursionen archiviert.

 

Text: Karoline Klett, Bilder: Patricia Stanienda / Olga Reimgen

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