Bereich IT auf der internationalen Leitmesse Embedded World
in Nürnberg
Wie in den vergangenen Jahren, war der Bereich Informationstechnik der Hochschule Pforzheim auch dieses Jahr Anfang März wieder mit einem Messestand auf der internationalen Fachmesse rund um das Thema eingebettete elektronische Systeme in Nürnberg vertreten.
Interessierte Fachbesucher hatten so die Möglichkeit, mit den jeweiligen Projektmitarbeitern über den aktuellen Stand ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit an der Hochschule zu sprechen und Studieninteressierte wurden fachkundig über die Inhalte des Masterstudiengangs Embedded Systems informiert.
Die Hochschulangehörigen vor Ort wiederum nutzten die Tage, um bestehende Kontakte zu pflegen, neue aufzubauen, sich über aktuelle Trends in der Branche zu informieren, Vorträge zu halten oder als Zuhörer bei der die Messe begleitenden Konferenz teilzunehmen. Die Anregungen aus Nürnberg bringen sie dann mit nach Pforzheim.
Neben Mitarbeitern und Professoren hatten auch Studierende die Chance, die Messe hautnah mitzuerleben. Am Mittwoch startete bereits um 7 Uhr ein vollbesetzter Reisebus in Richtung Nürnberg.
Studieninteressierte waren ebenfalls mit von der Partie. Auf Initiative von 12.-Klässler Matthäus Cisowski erreichte Laboringenieur Joachim Hampel, dass mit Lukas Hübner und Matthias Cipold insgesamt drei Jugendliche für diesen Anlass von der Schule freigestellt wurden und so die Leitmesse der Elektronikbranche besuchen konnten. Herr Hampel unterrichtet die Gymnasiasten der Heinrich-Wieland-Schule in Technischer Informatik. Die Messe bot ihnen beste Gelegenheit, um Informationen für ihre GFS-Arbeit (Gleichwertige Feststellung von Schülerleistungen) zu sammeln, einer Präsentation zum Thema 8-Bit-Mikrocontroller unter Einsatz eines Asuro-Roboters nebst Touchpad.
Seien es die eigenen Leute, die den Messestand ihrer Hochschule aufsuchten, oder die zahlreichen Fachbesucher der Messe: Allen stach besonders eine immer anders blinkende „Discokugel“ ins Auge. Die Studenten Patrick Bär, Nico Baumann, Michael Salzer und Jochen Vorreiter haben in mühevollster Kleinarbeit unzählige LEDs so programmiert, dass verschiedene Muster über die Kugeloberfläche huschten. Das Ergebnis ihrer Projektarbeit im 6. Semester des Studiengangs Elektrotechnik/Informationstechnik bzw. Technische Informatik war aber nicht nur Ausstellungsobjekt auf dem Messestand. Sie hatten sie auch eingereicht, um den erstmals ausgelobten University Award der Embedded World zu ergattern. Die Jury entschied sich zwar anders, hätte es jedoch einen Publikumspreis gegeben, wäre die Wahl bestimmt auf das schmucke Leuchtobjekt gefallen, das die Studenten während ihrer Projektarbeit von der Idee bis zum fertigen Produkt vorantrieben. Betreuer Professor Blankenbach ermutigte nicht ohne Grund dazu, in die Serienproduktion einzusteigen.
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