Ingenieure sind nach wie vor Mangelware in Deutschland 

Gute Jobchancen und enorme Perspektiven 

Der Arbeitsmarkt für Ingenieure hat die Rezession der Jahre 2009 und 2010 gut überstanden - und Ingenieure sind nach wie vor gesucht. Dank Fachkräftemangel gibt es wesentlich mehr offene Stellen als Arbeitslose.

Das geht aus dem monatlich vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI: Arbeitsmarktberichte) und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) herausgegebenen Ingenieurmonitor hervor. Aus dem Vergleich von Fachkräftebedarf und -angebot errechneten VDI und IW für Dezember 2011 eine Ingenieurslücke von 80400 Personen, was einem Allzeithoch seit Beginn der Berechnungen im August 2000 entspricht. Die bundesweite Lücke ist damit um mehr als 60 % größer wie vor einem Jahr. Die Zahl arbeitsloser Ingenieure nahm im Jahresverlauf um 21 % auf 18273 ab, was der niedrigsten Zahl arbeitsloser Ingenieure seit Beginn der Berechnungen entspricht.



Die größte Lücke gab es im Dezember mit 33500 fehlenden Ingenieuren im Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Unternehmen können außerdem derzeit 19600 Stellen für Elektroingenieure nicht besetzen. Regional waren Fachkräfte vor allem in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen Mangelware.

Gezielt an unseren Bereich hat die Industrie in der letzten Zeit die folgenden Arbeitsplatzangebote gerichtet.