Vortrag an der Hochschule Pforzheim 

Schneller, weiter, höher? Was ist im Sport erlaubt? 

Große Sportveranstaltungen sind Massenveranstaltungen mit Breitenwirkung. Doch neben dem eigentlichen Sport tritt die Frage des Dopings seit einigen Jahren vermehrt in den Vordergrund. Der renommierte Stuttgarter Rechtsanwalt, Dr. Marius Breucker, nimmt am Donnerstag, 22. Dezember 2011, das Sportrecht unter diesem Gesichtspunkt genauer unter die Lupe. Zu dem Vortrag „Sportrecht und Doping“ um 13.45 Uhr, Raum W1.2.01, Tiefenbronner Straße 65, lädt der Studiengang Wirtschaftsrecht und die studentische Initiative ELSA (European Law Students' Association) alle Interessierten herzlich ein.

Marius Breucker, Anwalt in der Kanzlei Wüterich und Breucker, ist ständiger Berater und Vertreter der Welt Anti Doping Agentur (WADA). In dieser Funktion nimmt er Aussagen von Kronzeugen bei Dopingvorwürfen auf. Diese Regelung wurde auf Grund einer Expertise der Kanzlei beim Kampf gegen Doping eingeführt. Beim Fall der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein vertrat Breucker den Verband vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS). Der Sportlerin wurde auf Grund von indirekten Doping-Nachweisen zwei Jahre gesperrt.

Der Fall Claudia Pechstein hat viele Fragen aufgeworfen. Wie lässt sich Doping nachweisen und welche rechtlichen Mittel sind erlaubt? Breucker, Sachverständiger im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, greift diese und weitere Themen auf.Die Veranstaltung und die nachfolgende Fragerunde wird von Professor Dr. Tobias Brönneke sowie dem Präsidenten von ELSA, Daniel de Giorgis, moderiert.

Kontakt

Sabine Laartz
Leiterin der Pressestelle
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