Starke Unterstützung für die Hochschule durch die Wirtschaft
19.08.2009
Qualifizierte Absolventen werben für die Hochschule! Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Ernst & Young sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald engagieren sich künftig verstärkt an der Hochschule Pforzheim. Die baden-württembergische Landesregierung stimmte am Dienstag, 18. August 2009, der Stiftungsprofessur von Ernst & Young im Masterstudiengang „Auditing and Taxation“ (Wirtschaftsprüfung und Steuern) und einer Stiftungsprofessur für den im Aufbau befindlichen Studiengang „Mechatronik“ zu. „Wir sind mit den Absolventen der Hochschule Pforzheim hoch zufrieden“, begründete Michael Marbler, Partner bei Ernst & Young, das Engagement der Firma.
Zahlreiche Absolventen der beiden Pforzheimer Bachelorstudiengänge Controlling, Finanz- und Rechnungswesen bzw. Steuer- und Revisionswesen beginnen ihren beruflichen Werdegang jedes Jahr in der Stuttgarter Gesellschaft. „Wir wollen den weiteren niveauvollen Ausbau der Hochschule Pforzheim in diesem Bereich unterstützen“, erklärte Marbler. Steigende Anforderungen in den Bereichen Rechnungslegung, Besteuerung und Controlling sowie ein vernetzter internationaler Kapitalmarkt lassen die Nachfrage nach qualifizierten Hochschulabsolventen bei Konzernen und Unternehmen schnell anwachsen.
„Mit der neuen Stiftungsprofessur wird der Masterstudiengang ‚Auditing and Taxation’ verstärkt“, freute sich Professor Dr. Martin Erhardt, Rektor der Hochschule Pforzheim. Der viersemestrige Studiengang ging zum Sommersemester 2008 an den Start. Die Wirtschaft suche heute exzellent ausgebildete Fachkräfte, die die internationalen Verflechtungen verstehen und die ständige Veränderung der Gesetzeslage im Blick haben, erläuterte Dr. Erhardt den Ausbau der Pforzheimer Fakultät für Wirtschaft und Recht. Im Masterstudiengang werden die künftigen Absolventen für diesen Arbeitsmarkt bestens befähigt. Der Studiengang bereitet auf das Wirtschaftsprüfungsexamen vor, das direkt im Anschluss absolviert werden kann. Voraussetzung für die Studiumszulassung ist ein Hochschulabschluss sowie eine einjährige Berufspraxis in der Wirtschaftsprüfung.
Mechatronik umfasst die Kernbereiche Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. In der Wirtschaft wächst der Druck Systeme anzubieten, die alle drei Komponenten enthalten. Maschinenbau- und Zulieferunternehmen werden damit zu Systemlieferanten. Diesen gestiegenen Anforderung trägt die Hochschule mit ihren Ausbauplänen Rechnung. In enger Kooperation mit der Wirtschaft sollen die Studiengänge Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik der Fakultät für Technik durch einen Studiengang Mechatronik zu ergänzt werden. „Die Stiftungsprofessur Mechatronik hilft uns sehr, das Angebot der Hochschule weiter auszubauen“, bedankte sich Dr. Erhardt bei der IHK Nordschwarzwald.
Die Besetzung der jetzt vom Ministerrat genehmigten Stiftungsprofessuren ist zum nächst möglichen Zeitpunkt geplant. „Die Professuren erhöhen die Attraktivität der Hochschule Pforzheim für die Studierenden und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Ausbauprogramm ‚Hochschule 2012’. Stiftungsprofessuren sind ein guter Beweis für eine intensive und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Land. Sie ermöglichen ein reicheres Studienangebot und eine stärkere Spezialisierung der Fakultäten“, so Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg.
Zum Thema
Prof. Dr. Thomas Stobbe, Studiendekan im Masterstudiengang Auditing and Taxation der Hochschule Pforzheim, Tel.: (0 72 31) 28 – 62 28; thomas.stobbe@hs-pforzheim.de
Prof. Dr. Hanno Weber, Dekan der Fakultät für Technik, (0 72 31) 28 – 66 20, hanno.weber@hs-pforzheim.de
Kontakt:
Sabine Laartz, Leiterin der Pressestelle der Hochschule Pforzheim, Tel.: (0 72 31) 28 – 60 05, pressestelle@hs-pforzheim.de