Studien- und Forschungsmöglichkeiten ausgebaut 

 10.06.2009 

Neue Wege geht die Fakultät für Wirtschaft und Recht der Hochschule Pforzheim. Mit dem am Mittwoch, 10. Juni 2009, abgeschlossenen Memorandum zwischen der Pforzheimer Fakultät und dem Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Kassel erweitern beide ihr Spektrum und ihr Studienangebot. „Gelebtes Bologna“, stellten die Professoren Dr. Alexander Roßnagel, Vizepräsident der Universität Kassel, und Dr. Martin Erhardt, Rektor der Hochschule Pforzheim, bei der Unterzeichnung fest.

 

Worum geht es? Der Pforzheimer Studiengang Wirtschaftsrecht und das Kasseler Institut arbeiten künftig eng zusammen. Mit dem jetzt abgeschlossenen „Memorandum of Understanding“ öffnen beide ihre Lehrveranstaltungen, intensivieren ihre Forschungskontakte und bieten den Studierenden Austauschmöglichkeiten. Konkret ist beispielsweise an Blockveranstaltungen in Kassel und Pforzheim oder an Master- und Promotionsmöglichkeiten für Pforzheimer Studierende in Kassel gedacht. Damit ist die Durchlässigkeit von der Fachhochschule zur Universität – wie im Bologna-Prozess angedacht – gegeben.

 

Thematisch liegt der Schwerpunkt der bisherigen Zusammenarbeit im Bereich Informations- und Internetrecht. Ein Bereich, der im digitalen Zeitalter einem ständigen Wandel unterworfen ist. Das qualitativ hochwertige Pforzheimer Angebot steht künftig Studierenden der Universität Kassel offen. Gleichzeitig können Pforzheimer Studierende ein „hessisches Auslands-Semester“ im Bachelorstudiengang an der nordhessischen Universität einlegen. Pforzheimer Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsrecht erhalten ohne Auflagen Zugang zu den wirtschaftsrechtlichen Masterprogrammen „Wirtschaftsrecht“, „Sozialrecht und Sozialwirtschaft“ sowie „Umweltrecht“ der Universität Kassel.

 

Neben den studentischen Kontakten sind eine gemeinsame Forschung, gegenseitige Lehrveranstaltungen und Vorträge angedacht.