Daimler AG unterstützt Hochschule Pforzheim 

19.01.2012 

Geschwindigkeit und Raffinesse - ein Rennwagen aus Pforzheim

„Allein der Motor ist schon sehr speziell“, kommentierte Professor Dr. Martin Erhardt die Konstruktionspläne. Der Rektor der Hochschule Pforzheim und Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG, stellten am Donnerstag, 19. Januar 2012, zusammen mit den Studierenden Daniel Meinl und Jens Götz den Pforzheimer Rennwagen für die Formular Student vor. Die Daimler AG unterstützt die Teilnahme der Hochschule Pforzheim an der studentischen Formel Eins im Jahr 2012.

Der im vergangenen Jahr unterzeichnete langfristige Kooperationsvertrag zwischen der Daimler AG und der Hochschule Pforzheim zeigt erste Ergebnisse. „Wir freuen uns über das Engagement“, betonte Martin Erhardt. Die neue Kooperation berge für die Hochschule aber vor allem für die Studierenden große Chancen. Neben einem fachlichen Austausch zwischen Daimler und der Hochschule stehen vor allem Praktika, Studienförderprogramme oder Abschlussarbeiten beim Stuttgarter Autokonzern für qualifizierte Studierende im Zentrum der Zusammenarbeit. Der Konzern wird Studierende bei der Vermittlung von fachlichen Projekten unterstützen und bietet für die höheren Semester Exkursionen an.  

„Wir suchen kontinuierlich hochqualifizierte Nachwuchskräfte, die zu den besten ihres Fachs gehören. Die Kooperation mit der Hochschule Pforzheim ist in diesem Zusammenhang ein weiterer wichtiger Baustein in unserer Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen im Land“, sagte Wilfried Porth. Das Vorstandsmitglied rechnet mit einem weiter wachsenden Markt für Automobile, gerade auch im Hinblick auf die sich neu entwickelnden Antriebsarten. „Wir benötigen hier mehr und anders ausgebildete Ingenieure“, betonte Porth. 

Erste handfeste Formen nimmt die Zusammenarbeit in der Formula Student an. Die Studierenden gaben am Montag, 16. Januar 2012, ihre Anmeldung für einen Start am Hockenheimring ab, außerdem werden die Studierenden auch in Italien an den Start gehen. „Jetzt wird es ernst“, freute sich Daniel Meinl. Der künftige Maschinenbauingenieur leitet das studentische Team, das den Pforzheimer Rennwagen für den internationalen Wettbewerb konstruiert und baut. 30 begeisterte Studierende aus den unterschiedlichen Studiengängen planen, konstruieren, entwerfen, bauen und prüfen derzeit am Prototyp des Pforzheimer Rennwagens. Dieses Engagement wäre ohne das Sponsoring des Stuttgarter Konzerns nicht möglich.

„Dass wir im Rahmen unsere Kooperation die Teilnahme an der ‚Formula Student Germany’ unterstützen können, freut mich besonders. Bei diesem Wettbewerb stellen die Studierenden Schlüsselqualifikationen unter Beweis, auf die auch wir bei unseren Beschäftigten großen Wert legen: Leidenschaft für den Fahrzeugbau, Fachwissen, Team- und Erfindergeist“, unterstrich Wilfried Porth.

Im Sommer 2012 stehen die Pforzheimer einer hochkarätigen internationalen Konkurrenz gegenüber. Bewertet wird nicht nur Tempo, sondern Teamarbeit, Konstruktion, Planung, Marketing und vieles mehr.

„Die Teilnahme der Hochschule Pforzheim an der Formula Student ist für uns etwas Besonderes!“, erklärte Martin Erhardt. Doch dieses Engagement für die Rennserie sei nur ein Baustein der neuen Kooperation. Die Daimler AG, die seit Juli 2011 Mitglied des Rektors Club der Hochschule Pforzheim ist und somit zu deren Topsponsoren zählt, sei ein attraktiver Partner für Projekte mit Professoren und Studierenden.