Sprachgewaltig und fachlich perfekt
Theo-Münch-Preis für Studierende
Mit der Abschlussarbeit „Heuschrecken oder Segensbringer?“ begeisterte Daniel Wischemann nicht nur die Professoren des Studienganges Wirtschaftsrecht an der Hochschule Pforzheim. Der Böblinger erhielt zusammen mit Tanja Wulfert – „Schöne neue Männerwelt“ - auf der diesjährigen Förderpreisverleihung der Hochschule Pforzheim am Donnerstag, 26. März 2009, den Theo-Münch Preis. Gutes Deutsch, lesbar und ohne überflüssige Anglizismen – Professor Dr. Hans-Manfred Niedetzky hob bei der Verleihung die Voraussetzungen des Preises hervor.
Mit dem Theo-Münch Preis werden seit 2006 Abschlussarbeiten ausgezeichnet, die neben einer hohen fachlichen Qualifikation Ausdrucksstärke, Sprachstil und eine flüssige Schreibweise aufweisen. Parallel zu dem 24jährigen Wischemann und der 25jährigen Wulfert, Studiengang Markt- und Kommunikationsforschung, wurden Tobias Bihler für seine Arbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen und Stefan Remhof, Studiengang International Business, mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Auf dem dritten Platz würdigte die Stiftung die Arbeiten von Daniel Seeland, Studiengang Steuer- und Revisionswesen, und Sonja Pfleiderer, International Business.
Die sechs Arbeiten der Absolventen zeigen deutlich, dass Sprachgefühl nicht an einen Studiengang gekoppelt ist. Verständigung sei ohne verständliche Sprache nicht möglich, betonte Niedetzky, Professor an der Hochschule Pforzheim und Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer Theo-Münch Stiftung. Die Stiftung vergibt zusammen mit anderen Einrichtungen den Kulturpreis Deutsche Sprache. Der Hochschulpreis der Stiftung ist an den Standort Pforzheim gebunden.