Hochschule Pforzheim präsentiert studentische Kurzfilme
13.04.2010
Großes Kino am Montagabend im Pforzheimer rex-Filmpalast: Die Wirtschaftsingenieure der Hochschule Pforzheim gingen mit ihrem legendären Filmfest in die 20. Runde. Auf dem Programm standen spannende Werbe- und Imagefilme für den Studiengang und das Cineplex-Kino. Auf imposanter Leinwand und mit echter Kino-Atmosphäre präsentierten neun Gruppen ihre im Rahmen des Projekts „Visualisierung und Methoden“ entstandenen Kurzfilme des vergangenen Semesters. Seit mehr als zehn Jahren ist diese Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und den Pforzheimer Kinobetrieben eine feste Größe in der Stadt.
Die Vorgabe, einen Imagefilm für die Bachelorstudiengänge im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen oder das Cineplex-Kino zu produzieren, wurde von den Studierenden-Teams auf vielfältig kreative Weise umgesetzt. Das Profil des Wirtschaftsingenieurs als Schlüsselfigur an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik haben die Studierenden in ihren Drehbüchern medienwirksam verpackt.
Der Clip „Der Wettkampf“ beispielsweise setzt in seinem Storyboard darauf, dass man mit einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens genau wie ein talentierter Sportler in unterschiedlichen Disziplinen immer eine gute Figur macht. Ein anderes Team stellte die betriebswirtschaftlich- technische Mischung des Wirtschaftsingenieurwesens als unzertrennliches Paar neben berühmte Kombinationen wie Dick und Doof oder AC und DC.

Das letzte Wort in Sachen Siegerehrung aber hatte das Publikum. Mithilfe des „Applausometers“ wurde die Intensität und Länge des Beifalls für die einzelnen Produktionen gemessen. Die Nase vorn hatten dabei Matthias Angelmaier und Philipp Helmle mit Ihrem Imagefilm für das Cineplex-Kino. Unter dem Motto „Filmriss? Nicht mit uns!“ spielte der Clip mit dem Moment des bösen Erwachens nach einer durchzechten Nacht. Nicht immer findet man am nächsten Morgen vor, was man erwartet… Prämiert wurde ihr Sieg mit einem Preis, der das Herz des Cineasten höher schlagen lässt: Zwei Ehrenkarten für die Pforzheimer Kinobetriebe versprechen ein Jahr lang grenzenloses Filmvergnügen. Platz zwei belegten dicht gefolgt Vanessa Withelm und Simon Talmon, die in ihrem Clip „Houston, wir haben ein Problem!“ Lego-Figuren zum Leben erweckt haben: Der Pforzheimer Wirtschaftsingenieur wird hier als Held einer beinahe an technischen und interkulturellen Kommunikationsproblemen gescheiterten Mond-Expedition inszeniert. Aufs Siegertreppchen haben es außerdem Thilo Richter und Dominik Kühner geschafft. Ihr Stop-Motion-Clip „Transformers“ hat bestimmt bei so Manchen im Kinosaal Erinnerungen an die großen Helden ihrer Kindheit geweckt. Die Spielzeug-Roboter lassen sich bekanntlich mit wenigen Handgriffen in Autos, Flugzeuge oder andere Maschinen verwandeln und sind dadurch, so die Botschaft des Films, ebenso „überraschend vielfältig“ einsetzbar, wie ein Wirtschaftsingenieur. Platz zwei und drei freuten sich über Kino-Freikarten, das Publikum des Abends freute sich über ein gelungenes Jubiläum Pforzheimer Kino-Kultur.