Forschungsprojekt "RoKoKo" 

Kennzahlensystem 

 

Innerhalb des Projektes RoKoKo wurde für jeden Anwendungspartner eine sogenannte Anwenderfallstudie erstellt. Im Rahmen dieser Fallstudie wurde ein Kennzahlensystem entwickelt, das eine Leistungsbeurteilung der Kommissionierung ermöglicht, die wiederum zur Optimierung eingesetzt wird.

Die Besonderheit der Kennzahlenberechnung besteht dabei in der Datengrundlage, welche direkt aus den Scanereignissen des Lagerverwaltungssystems gewonnen wird. Veränderungen der Kennzahlen können so genau dem jeweiligen Prozessschritt zugeordnet werden und lassen eine gezielte Intervention bei möglichen Prozessstörungen zu.

In einem kontinuierlichen Optimierungslauf wird aufgrund von aktuellen Ereignissen die Kommissionierung gesteuert, wodurch die Leistungsfähigkeit gesteigert werden kann. Dabei wird der Kommissionierer beispielsweise statt auf dem kürzesten Weg zum nächsten Entnahmeplatz auf einem Umweg über ein anderes Regal geleitet. Der Grund hierfür ist eine prognostizierte Kollision, die aus den rückgemeldeten Daten der jeweiligen Scanereignisse berechnet wurde. Ein zunächst vermeintlich längerer Weg wird so durch die Vermeidung der Kollision wieder kompensiert und führt zu einer Steigerung der Kommissionierleistung.

 

 

Forschungsprojekt gefördert im Rahmen der Ausschreibung:
"KMU-Innovationsoffensive Informations- und Kommunikationstechnologien: Forschungsbereich Softwaresysteme und Wissensverarbeitung"

Ansprechpartner Hochschule

Wiss. Begleitung
Prof. Dr. Klaus Möller